Bergbau als Leidenschaft: Das ist zum 40-jährigen Bestehen des Oberwolfacher Mineralienvereins geplant

Das Museum für Mineralien und Mathematik (Mima) wurde zu einer einzigartigen Einrichtung.
Verein für Mineralien- Der Mineralienverein Oberwolfach feiert 40 Jahre – Festakt am Sonntag, 2. September, 10 Uhr.
- Ort der Feier ist die Oberwolfacher Festhalle, musikalisch begleitet von der Trachtenkapelle.
- Redner sind u. a. Rolf Schütt, Stefan Klaus (MFO) und Benjamin Schöpf (Sachtleben/Grube Clara).
- Verein gründete sich 1986, wuchs auf rund 275 Mitglieder und gab „Der Erzgräber“ heraus.
- Aus dem Vereinsengagement entstand das Mima: seit 2010 gemeinsames Museum von Gemeinde, Verein und MFO.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ohne den Verein der Freunde von Mineralien und Bergbau Oberwolfach gäbe es das heutige Museum für Mineralien und Mathematik wohl nicht. Seit 40 Jahren engagieren sich die Mitglieder dafür, die Bergbaugeschichte und die Mineralienwelt der Region zu bewahren und einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Diesen Geburtstag feiert der Verein am Sonntag, 20. September, mit einem Festakt in der Oberwolfacher Festhalle.
Ab 10 Uhr kommen dabei zahlreiche Wegbegleiter zu Wort, die den Verein in den vergangenen Jahrzehnten begleitet haben. Dazu gehören der Vorsitzende Rolf Schütt, Stefan Klaus vom Mathematischen Forschungsinstitut Oberwolfach (MFO) und Benjamin Schöpf vom Bergbauunternehmen Sachtleben, das die Grube Clara betreibt. Werner Günter wirft einen Blick auf die 40-jährige Vereinsgeschichte, während der Geologe Wolfgang Werner die Meilensteine des Schwarzwälder Bergbaus beleuchtet.
Verein bildete eine Sektion niederländischer Sammler
Die Trachtenkapelle Oberwolfach begleitet das Jubiläumsfest musikalisch, Bürgermeister Jürgen Nowak spricht die Schlussworte. Der Verein der Freunde von Mineralien und Bergbau Oberwolfach wurde 1986 mit 31 Gründungsmitgliedern aus der Region, aber auch aus Furtwangen und Marl gegründet. In den folgenden Jahren wuchs er kontinuierlich, bildete sogar eine Sektion niederländischer Sammler und zählt heute rund 275 Mitglieder.
Der Verein leistete Mithilfe bei der Restaurierung der Ruine Walkenstein, führte Aktionen und Flohmärkte bei den jährlichen Oberwolfacher Frühlingsfesten sowie Vorträge und Ausstellungen in der Festhalle durch – alles mit dem Ziel, in Oberwolfach ein Bergbau- und Mineralienmuseum zu etablieren. Darüber hinaus erscheint seit 40 Jahren die Vereinszeitschrift „Der Erzgräber“. Dieses Mineralienmuseum konnte 1989 zusammen mit der Gemeinde Oberwolfach in einem aus dem Jahr 1720 stammenden und aufwendig restaurierten Bauernhof eingerichtet werden.
Museum wurde europaweit einzigartig
Dort präsentiert der Verein der Öffentlichkeit seine reiche Mineraliensammlung. 1997/98 wurde das Museum auf die doppelte Ausstellungsfläche erweitert. 2008 entschieden sich die Gemeinde, der Verein und das Mathematische Forschungsinstitut Oberwolfach, ein gemeinsames Museum zu betreiben, bei dem alle drei Partner gleichberechtigt sind und alle wichtigen Entscheidungen gemeinsam treffen.
Das MFO installierte im Obergeschoss mathematische Installationen mit Simulationen zur Kristallographie und stellt so die Verbindung zu Mineralogie her: Das 2010 neu eröffnete Museum wurde zum Museum für Mineralien und Mathematik (Mima) – eine europaweit einzigartige Einrichtung.
Feier in der Festhalle
Die Feier zum 40-jährigen Bestehen des Mineralienvereins beginnen am kommenden Sonntag, 2. September, um 10 Uhr in der Oberwolfacher Festhalle. Mehr Informationen gibt es im Internet auf mineralienverein-oberwolfach.de.
