Aufträge vergeben: Diese Neuerungen stehen an der Hornberger Freizeitanlage bevor

Der Rückbau der alten Bodenplatten des Areals steht an. Hilfe aus der Bevölkerung ist dabei willkommen.
Picasa- Hornberg plant die Freizeitanlage „Fit & Kick Park“ – erster Spatenstich im September.
- Rohbau „Soccer-Court“ geht an King für rund 64.600 Euro, Bau an Polytan für etwa 100.000 Euro.
- Fertigstellung der Arbeiten ist bis Ende November vorgesehen.
- Bürger sollen beim Rückbau der Bodenplatten helfen, was rund 15.000 Euro sparen kann.
- Förderungen und Spenden sind zugesagt, doch es fehlen aktuell etwa 140.000 Euro.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Beim Rückbau der Bodenplatten auf dem Bolzplatz ist in Hornberg viel Einsatz gefragt. Im September soll der erste Spatenstich für die Freizeitanlage „Fit & Kick Park“ in Hornberg erfolgen. Bei der Gemeinderatssitzung am Mittwoch erfolgte die Vergabe der Rohbauarbeiten des sogenannten „Soccer-Courts“, eines kleinen Fußballfeldes, sowie dessen Bau. Den Zuschlag für ersteres erhielt die Triberger Firma King, die mit rund 64.600 Euro brutto das günstigste Angebot abgab.
Für den Bau des Soccer-Courts gab die Firma Polytan GmbH aus Burgheim mit etwa 100.000 Euro das wirtschaftlichste Angebot ab. Ende November sollen die Arbeiten fertiggestellt sein. Das Bürgerprojekt findet starken Rückhalt in der Bevölkerung, denn die Freizeitanlage komme allen Bevölkerungsgruppen zugute. „Willkommen ist bürgerschaftliches Engagement, wie etwa beim Rückbau der Bodenplatten auf dem Bolzplatz,“ merkte Bürgermeister Marc Winzer an.
Arbeitsleistungen von Bürgern wie von Winzer angeregt, könnten weitere rund 15.000 Euro einsparen, wie Stephan Moser vom gleichnamigen Ingenieurbüro schätzte. Die Kostensicherheit nahm breiten Raum ein bei der Debatte um die von Moser vorgestellte Kostenfortschreibung, die Thema des nächsten Tagesordnungspunktes war.
Hornberger Bürger können mit Arbeitseinsätzen helfen, Kosten zu senken
Grundlage der Fortschreibung waren laut Moser die geforderten Angebotseinholungen. Es ergaben sich hieraus Gesamtkosten in Höhe von rund 640.000 Euro brutto. Grund für die Erhöhung sind den Ausführungen Mosers nach unter anderem die Unterteilung der Bauabschnitte auf verschiedene Haushaltsjahre und zusätzlich entstandene Kosten durch die detaillierte Planung. Auch sei der zeitliche Ablauf der Antragstellung hinsichtlich der Förderkulisse ambitioniert gewesen.
Eine Senkung der Baukosten ist durch eine zeitliche Zusammenfassung einzelner Bauabschnitte geplant. „Dadurch sind wirtschaftlichere Angebote zu erwarten“, erklärte Moser. Gemeinderat Fritz Wöhrle (Freie Wähler) erinnerte an die Budgetierung im Januar und fand es heikel, sich auf Spendengelder zu verlassen. Sein Ratskollege Hermann Lehmann (CDU) wollte die Ausgaben für das Projekt auf das Budget von rund 546.000 Euro limitiert sehen. Dies wiederum fand Bernd Laages (SPD) bedenklich: „Was, wenn die Summe um einige hundert Euro überschritten wird?“
Nach längerer Debatte beschloss der Rat zunächst, den Tagesordnungspunkt zu vertagen. Die Gemeinderäte Jessica Wälde (Freie Wähler) und Uwe Faller (CDU) gaben jedoch zu bedenken, dass mit der nachfolgenden Vergabe der zwei Gewerke das Projekt auf den Weg gebracht werde. Lehmann stellte aus diesem Grund den Antrag, die Kosten auf das im Januar beschlossene Budget zu limitieren. Das Gremium stimmte mehrheitlich dafür, diesem Antrag stattzugeben. Der Beschluss zur Vergabe der beiden Gewerke für die Freizeitanlage erfolgte anschließend einstimmig.
Fördergelder, Spenden und fehlendes Budget
Für die Freizeitanlage „Fit & Kick Park“ in Hornberg ist über „Leader“ bereits eine Fördersumme in Höhe von 270.300 Euro (60 Prozent der Netto-Gesamtbaukosten) zugesagt und eine eventuelle Erhöhung steht in Aussicht. Die örtliche Bürgerstiftung steuert 50.000 Euro und die Kook-Stiftung 75.000 Euro bei. Auch Spenden und Einnahmen aus Aktionen generierten mehrere tausend Euro. Dennoch fehlen aktuell etwa 140.000 Euro auf Basis der Budgetierung des Gemeinderats im Januar, die sich auf Gesamtbaukosten in Höhe von 546.200 Euro brutto für die Jahre 2026 bis 2028 beziffert