Zum Tod von Robert Speidel: Er liebte sein Jungingen

Der Junginger Robert Speidel ist gestorben.
privat- Jungingen trauert: Robert Speidel starb nach schwerer Krankheit am 1. November mit 76 Jahren.
- Geboren am 23. April 1948, aufgewachsen in Jungingen mit drei Brüdern.
- Feinmechaniker, Zeitsoldat, später Tätigkeiten u. a. bei Bizerba, Gühring und Schlotterer.
- Engagiert im Vereinsleben, zuletzt 2024 mit seiner Frau für 25 Jahre Albverein geehrt.
- Liebte Bergtouren, Motorrad und Reisen – verfasste eine über hundert Seiten starke Familienchronik.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Jungingen trauert um Robert Speidel. Nach schwerer Krankheit ist er am 1. November gestorben. Mit ihm verliert der Ort einen Mann, der fest in seiner Heimat verwurzelt war, der sich nie in den Vordergrund drängte und doch an vielen Stellen Spuren hinterlassen hat.
Geboren wurde Robert Speidel am 23. April 1948 als Sohn des Textilhändlers Josef Speidel und dessen Frau Frieda, geborene Winter. Gemeinsam mit seinen Brüdern Erwin, Franz und Richard wuchs er in Jungingen auf.
Ausgebildet als Feinmechaniker
Sein Berufsweg begann bei den Gebrüdern Winter in Jungingen, wo er eine Ausbildung zum Feinmechaniker absolvierte. Danach ging er als Zeitsoldat zur Bundeswehr. 1967 lernte er im Oberland seine spätere Frau Doris kennen. 1973 heirateten die beiden, 1975 wurde Sohn Andre geboren. Seiner Familie war Robert Speidel stets ein verlässlicher Ehemann und fürsorglicher Vater.
Fairness war sein Maßstab, Ehrlichkeit seine Haltung. Große Worte lagen ihm nicht. Er bildete sich weiter, unter anderem im Maschinenbau an der Fachhochschule in Kempten, und war über Jahrzehnte beruflich gefragt. Nach 48 Arbeitsjahren – unter anderem bei Bizerba in Balingen, bei Gühring und bei Schlotterer in Bodelshausen – ging er in den Ruhestand.
Seiner Heimat blieb er immer eng verbunden. In der Bahnhofstraße baute er das Haus von Tante Klara zu einem schönen Zuhause für seine Familie um. Dort fühlte er sich wohl, dort war er daheim. Überhaupt war Jungingen für Robert Speidel weit mehr als nur Wohnort – es war der Mittelpunkt seines Lebens.
Im Vereinsleben engagiert
Auch im Vereinsleben war er präsent. Beim Albverein wirkte er als Schriftführer, 2024 wurden er und seine Frau für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt. Er war aktives Mitglied bei den Tennisfreunden und Ehrenmitglied des Sportvereins Jungingen. Einen festen Platz in seinem Leben hatte auch der Stammtisch im Hotel „Post“, wo man ihn sehr vermissen wird.
Seine freie Zeit verbrachte Robert Speidel gern in Bewegung: bei anspruchsvollen Bergtouren in den Dolomiten und in Südtirol, auf dem Motorrad oder mit dem E-Bike, oft gemeinsam mit seinem Freund Kurti Kleinmann. Dazu kamen Fernreisen mit seiner Frau, die ihn in viele Teile der Welt führten.
Eine Familienchronik verfasst
Eine besondere Leidenschaft galt dem Schreiben und Malen. Mit der mehr als hundert Seiten umfassenden Speidel-Chronik schuf er ein eindrucksvolles Stück Familiengeschichte.
Mit Robert Speidel verliert Jungingen einen stillen, aufrechten und heimatverbundenen Menschen – einen, der sein Dorf liebte und dessen Fehlen spürbar bleiben wird.
