Gegen Krisen wappnen
: Zollernalb-Klinikum stärkt Katastrophenschutz

Das Zollernalb-Klinikum bestellt André Maute zum Katastrophenschutzbeauftragten. Wie sich das Klinikum gegen die schlimmsten Szenarien wappnen will.
Von
red
Zollernalbkreis
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Dr. André Maute hat zum 1. Juli 2026 die Verantwortung als Katastrophenschutzbeauftragter im Zollernalb-Klinikum übernommen.

Dr. André Maute hat zum 1. Juli 2026 die Verantwortung als Katastrophenschutzbeauftragter im Zollernalb-Klinikum übernommen.

Zollernalb-Klinikum
  • Zollernalb-Klinikum bestellt einen Katastrophenschutzbeauftragten – Start am 1. Juli 2026.
  • Dr. André Maute leitet die AG „Krankenhaus Alarm- und Einsatzplan“ und koordiniert Übungen.
  • Maßnahmen laufen: Gefahrenabwehrplan, Mitarbeit in Klüsiko, Vernetzung mit Rettungskräften.
  • Aufgaben umfassen Planpflege, Einsatzübungen, interne Fortbildungen und externe Zusammenarbeit.
  • Für die Funktion gibt es eine Freistellung von einem Tag pro Monat in Abstimmung mit der Leitung.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die sicherheitspolitischen Entwicklungen der vergangenen Jahre sowie die zunehmende Bedeutung eines leistungsfähigen Zivil- und Katastrophenschutzes stellen auch Krankenhäuser vor neue Herausforderungen. Das Zollernalb-Klinikum hat diese Entwicklungen frühzeitig aufgegriffen und seine Vorbereitungen auf mögliche Krisen- und Schadenslagen kontinuierlich ausgebaut. Dabei folgt das Klinikum auch den Empfehlungen des Innenministeriums Baden-Württemberg zur Stärkung der Krisenresilienz kritischer Infrastrukturen, heißt es in einer Pressemitteilung des Zollernalb-Klinikums.

Zu den bereits umgesetzten Maßnahmen zählen die kontinuierliche Weiterentwicklung des Gefahrenabwehrplans, die aktive Mitarbeit in der klinikübergreifenden Sicherheitskonferenz Baden-Württemberg (Klüsiko) sowie die Vernetzung mit relevanten Partnern aus Gesundheitswesen, Rettungsdienst, Feuerwehr und Katastrophenschutz. Ein weiterer Impuls für die strategische Ausrichtung war der Fachvortrag von Generalarzt Benedikt Friemert, Leitender Ärztlicher Direktor und Kommandeur des Bundeswehrkrankenhauses Ulm, der Anfang des Jahres auf Einladung des Zollernalb-Klinikums die Bedeutung einer realistischen Krisenvorsorge und belastbarer Strukturen für Krankenhäuser hervorhob.

Vor diesem Hintergrund hat das Zollernalb-Klinikum zum 1. Juli 2026 einen Katastrophenschutzbeauftragten bestellt. Die Funktion wird Dr. André Maute, geschäftsführender Oberarzt im Zentrum für Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie, übertragen.

Katastrophenfall soll geübt werden

Dr. André Maute übernimmt als Katastrophenschutzbeauftragter gleichzeitig die Leitung der Arbeitsgruppe „Krankenhaus Alarm- und Einsatzplan“. Dieser interdisziplinären Arbeitsgruppe gehören neben dem Katastrophenschutzbeauftragten der Leiter Bau und Technik sowie jeweils ein Vertreter der Anästhesie, der Allgemeinchirurgie und der Unfallchirurgie an.

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Zu den zentralen Aufgaben des Katastrophenschutzbeauftragten zählen die kontinuierliche Pflege und Weiterentwicklung des Gefahrenabwehrplans für interne und externe Schadensereignisse, die Vorbereitung und Durchführung von Einsatzübungen in Abstimmung mit der Geschäftsführung sowie die enge Zusammenarbeit mit externen Einrichtungen und Organisationen, die an der Katastrophenschutzplanung beteiligt sind.

Damit die Versorgung sichergestellt ist

Darüber hinaus wirkt der Katastrophenschutzbeauftragte an internen Fortbildungsmaßnahmen im Themenfeld Katastrophenschutz mit, leitet die regelmäßigen Arbeitssitzungen der Arbeitsgruppe „Krankenhaus Alarm- und Einsatzplan“, nimmt an externen Fortbildungsveranstaltungen teil und vertritt das Zollernalb-Klinikum in der Klinikübergreifenden Sicherheitskonferenz Baden-Württemberg (Klüsiko).

Mit der Einrichtung dieser Funktion stärkt das Zollernalb-Klinikum seine organisatorischen Strukturen für Krisen- und Katastrophenlagen und schafft die Voraussetzungen, um auch unter außergewöhnlichen Bedingungen eine sichere und leistungsfähige Patientenversorgung sicherzustellen.

Für die Wahrnehmung der Aufgaben wird dem Katastrophenschutzbeauftragten bis auf Weiteres eine zeitliche Freistellung von einem Tag pro Monat eingeräumt. Die Inanspruchnahme erfolgt in Abstimmung mit der jeweiligen Fachbereichsleitung.