Gastronomie Gauselfingen: Alles klappt: Die Neueröffnung des Wiesentals steht kurz bevor

Valerie, Michael und die kleine Emilia Roder freuen sich auf die Eröffnung ihres „Roders Landhotel“ in Gauselfingen. Die Eltern, bisher Pächter des Burladinger „Kesselhaus“, wagen damit den Schritt in die Selbständigkeit. Sie dürfen sich Chancen ausrechnen. Das Landhotel firmierte bisher als „Wiesental“, Hotel und Restaurant waren stets gut besuch und genossen einen exzellenten Ruf. Diese Tradition will der gelernte Koch und Gastronom Michael Roder fortsetzen.
Hubert Pfister- Neueröffnung in Gauselfingen: Das „Wiesental“ wird als „Roders Landhotel“ betrieben.
- Michael und Valerie Roder starten am Mittwoch, 9. September, in die Selbständigkeit.
- Zwölf Zimmer bleiben im Hotelbetrieb, Restaurant hat 80 Plätze plus 24 im Wintergarten.
- Küche geöffnet: Mi–Sa 17.30–21 Uhr, So durchgehend 11.30–20 Uhr – Ruhetage Mo und Di.
- Renoviert wurden Sanitärbereich und Boden, Team aus dem „Kesselhaus“ zieht mit.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Seit Anfang des Jahres war es offiziell: Michael und Valerie Roder kauften in Gauselfingen das „Hotel Garni Wiesental“/„Hotel Landgasthof Wiesental“ mit seinen zwölf Zimmern von den Besitzern Hannelore und Uli Fink. Sie hatten im Dezember 2025 altershalber, aber auch gesundheitsbedingt, den Gaststättenbetrieb eingestellt. Am 9. September geht es als „Roders Landhotel“ nun wieder in Betrieb.
Für Michael Roder war es, wie er sagt, an der Zeit etwas Eigenes zu suchen, der Pachtvertrag im Burladinger „Kesselhaus“ lief im Mai aus. Gäste von nah und fern schätzten das schmackhafte Essen aus regionalen Produkten, den herzlichen Service und die besondere Atmosphäre. Auf der Suche nach einem geeigneten Objekt wurde der Gastronom im „Wiesental“ fündig.
Um das Restaurant für den kommenden Betrieb vorzubereiten, blieben Hotel und Restaurant seither geschlossen. In dieser Zeit wurde renoviert, gestaltet und alles für den ersten Besuch der Gäste vorbereitet. Der Sanitärbereich wurde behindertenfreundlich gestaltet, ein neuer Boden wurde verlegt und die sanitären Anlagen sind erneuert.

Noch steht der Parkplatz vor dem Landhotels, in Gauselfingen an der B 32 gelegen, weitgehend leer. Das dürfte sich nach der Eröffnung im September ändern. Die Arbeiten zur Renovierung sind inzwischen abgeschlossen.
Hubert PfisterEröffnung am Mittwoch, 9. September
Nach dem „Winterschlaf“ wird die Familie Roder ihre Gäste erstmals am Mittwoch, 9. September, begrüßen. Ruhetage sind am Montag und Dienstag, Hotelgäste bekommen jedoch auch an diesen Tagen ihr Frühstück. Der bisherige Hotelbetrieb mit zwölf Zimmern soll voll aufrechterhalten bleiben. Die Wohnung, in der bislang Hannelore und Uli Fink wohnten, haben Michael und Valerie Roder bereits im Mai bezogen.
Nachbar begrüßt die Familie mit Salz und Brot
In Gauselfingen fühlen sie sich willkommen, und auch die achtjährige Tochter Emilia hat bereits Anschluss. Gefreut hat sich Michael Roder, als nach drei Tagen ein Gauselfinger klingelte, Brot und Salz vorbeibrachte und sie herzlich nach traditioneller Art willkommen hieß.
Das Restaurant bietet 80 Sitzplätze, hinzu kommen 24 Plätze im Wintergarten. Die Küche ist von Mittwoch bis Samstag von 17.30 bis 21 Uhr geöffnet, das Restaurant bis 23 Uhr. Sonntags soll es von 11.30 bis 20 Uhr durchgehend Speisen geben, geschlossen wird um 21 Uhr. Die Speisekarte soll, solange bis alles perfekt eingespielt ist, etwas kleiner ausfallen, später aber wieder aufgerüstet werden.
Mitarbeiter halten Roder die Treue
Die bisherigen Mitarbeiter im „Kesselhaus“, gehen mit nach Gauselfingen. Michael und Valerie Roder sind ihnen dankbar, auch dass sie ihnen während der Renovierung zur Seite standen und geholfen haben. Zum Team hinzu, stößt am 1. September ein junger Mann aus Sigmaringen, der seine Kochlehre im „Landhotel Roder“ beginnen wird. Die Festnetznummer für Reservierungen wird die gleiche bleiben, wie sie das „Wiesental“ hatte: 07475 / 953600.
Aus der Geschichte des „Hotel Landgasthof Wiesental“
Die ehemalige Textilfabrik JERCOMA, 1911 von JERemias COnrad MAyer erbaut, errichtete im Jahr 1957 das Hotel „Wiesental“. Damals vorrangig gedacht zur Übernachtung von Firmenvertretern und als Gelegenheit zum Mittagessen für die Arbeiter. Die Hotel-Gastronomie wurde am 8. August 1959 offiziell von der Wirtsfamilie Bär eröffnet. Um 1976 kaufte der Burladinger Getränkehändler Reinhold Ritter das Anwesen, von da an führte Familie Stodal aus Mössingen den Betrieb. 1981, damals 21-jährig, kauften Uli und Hannelore Fink das Hotel und lösten die Familie Stodal ab. Auch sie hatten sich damals einiges an Betrieben angeschaut, die zu haben waren. Unter anderem „Waldhorn“, „Tiefental“ und „Schwanen“ in Burladingen. Die Wahl aber fiel 1981, wie heute bei der Familie Roder, aufs „Wiesental“ in Gauselfingen. Wiederum das „Kesselhaus“ in der Burladinger Ambrosius-Heim-Straße eröffneten Michael und Valerie Roder als neue Pächter am 24. Juni 2016.
