Gastronomie Burladingen: Rätsel gelöst – Timo Hoch ist der neue Wirt im „Kleineschle“ Burladingen

Die Verpächter und die neuen Betreiber: Axel Dehner, Julia Dehner, Tanja Wagenblatt, Timo Hoch, Yalcin Bozskurt und Maik Dehner. Die einen Betreiben ihre mobile Braterei weiter, die andern ab Oktober das „Kleineschle“. Als Caterer wird man jedoch bei größeren Anlässen zusammenarbeiten. So der Plan.
Matthias Badura- Timo Hoch übernimmt das „Kleineschle“ in Burladingen und eröffnet im Oktober.
- Er war Wirt im „Schützenhaus“ Bitz und bietet künftig schwäbische und tiroler Küche.
- Geplant sind Gastraum, Saal, Terrasse und ein gemütliches Tiroler Stüble.
- Die Neueröffnung am 17. und 18. Oktober wird als Oktoberfest gefeiert – mit Fassanstich.
- Öffnungszeiten: Mi–Sa 17–21.30 Uhr, So 11.30–14 Uhr sowie 17–20.30 Uhr.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Es hatte sich schnell herumgesprochen, dass sich etwas ändert. In Burladingen wurde gerätselt und wir berichteten auch darüber: Wer übernimmt das „Kleineschle“ als Nachfolger (oder Nachfolgerin) von Pächter Manuel Eigner? Die Gerüchteküche brodelte und man hörte es Raunen und Munkeln. Die meisten Mutmaßungen, die in der Stadt kursierten, lagen jedoch zuletzt richtig. Axel Dehner, Maik Dehner und Yalcin Boskurt, als Verpächter, bestätigen jetzt in einem Gespräch zusammen mit den künftigen Betreibern: Es handelt sich um Timo Hoch, den bisherigen Wirt des „Schützenhauses“ in Bitz und seine Partnerin Tanja Wagenblatt. Außerdem mit im Boot ist die Tochter von Tanja Wagenblatt: Sandy-Sophie.
Timo Hoch, der aus Killer stammt, erlernte seinen Beruf als Koch im renommierten Gasthaus „Lamm“ in Stein – wo auch die in Burladingen bestens bekannten Michael Roder und Christoph Hauser ausgebildet wurden. Roder war, wie man weiß, bis vor Kurzem Betreiber des Burladinger „Kesselhauses“ und eröffnet in kommenden Wochen den Hotel-Landgasthof „Wiesental“ in Gauselfingen neu. Christoph Hauser machte sich in Berlin als Inhaber des in Gourmet-Kreisen hochgelobten Restaurants „Herz und Niere“ einen Namen. Doch das nur nebenbei.
Erfahrungen im Ausland gesammelt
Wiederum Timo Hoch arbeitete vor seiner Zeit im „Schützenhaus“ Bitz in der Schweiz und in Tirol. Viele Erfahrungen brachte er von dort mit. Im „Kleineschle“ will er seinen Gästen schwäbische und tiroler Spezialitäten anbieten, „alles selbst gemacht, auf regionaler Grundlage“. Damit die Atmosphäre stimmt, beabsichtigt er, ein urgemütliches Tiroler Stüble einzurichten. Daneben bestehen Gastraum, Saal und Terrasse weiterhin.
Zugleich feiert die Hähnchenbraterei Jubiläum
Die Neueröffnung des „Kleineschle“ findet am 17. und 18. Oktober statt. Damit verknüpft ist die Jubiläumsfeier zum 30-jährigen Bestehen der Burladinger Hähnchenbraterei „Dehner – Hendl & Hax'n-Braterei und Party-Service“. Dazu muss man erklären: Die Braterei wurde 1996 von Jutta und Karl Dehner eröffnet. Im Jahr 2003 eröffneten sie das „Kleineschle“. Die Braterei betreiben inzwischen die Söhne Axel und Maik gemeinsam mit ihrem Partner Yalcin Bozkurt. Mit fünf mobilen Bratereien (Hähnchenwagen) sind sie im Gebiet Sonnenbühl, Burladingen, Sigmaringen und Biberach zu regelmäßigen Terminen wöchentlich an festen Standplätzen präsent.
„Die zweitägige Neueröffnung wird ein klassisches Oktoberfest mit Fassanstich, Hendl und Haxn“, verrieten die Dehners, Boszkurt und Hoch. Seinen Restaurantbetrieb startet Hoch dann in der Woche darauf am Mittwoch.
Hochs Motiv: „Das Eschle hat großes Potential.“
Auf Anfrage, warum er das „Schützenhaus“ in Bitz verlässt, erklärte der neue Wirt, er habe sich vergrößern wollen. Das „Kleineschle“ sei von den Räumlichkeiten und der Lage her eine „optimale Location“ mit großem Potential.
Die neuen Öffnungszeiten
Als Öffnungszeiten sind im „Kleineschle“ vorgesehen: Mittwoch bis Samstag von 17 bis 21.30 Uhr; Sonntag 11.30 bis 14 Uhr sowie 17 bis 20.30 Uhr. Daneben öffnet die Gaststätte auf Anfrage hin für Feiern und Familienfeste. In Zusammenarbeit beliefern die Dehners, Bozkurt, Hoch und Wagenblatt zudem als Caterer größere Anlässe mit bis zu 500 Personen (Anfragen unter Tel 0155 69374067.
Das „Kleineschle“ firmierte geraume Zeit als „Hendl-Alb“. Durch den Besuch des Sternekochs Frank Rosin, der die Änderung vorgeschlagen hatte, erlangte die Gaststätte nach einer Ausstrahlung im Sender Kabel 1 kurzfristig bundesweite Berühmtheit. Den Besitzern war der hergebrachte und traditionelle Name jedoch lieber. Den einheimischen Gästen auch. So kehrte man bereits 2021 zu „Kleineschle“ zurück.
