Burladingen, Hechingen, Albstadt: Schulbusverkehr lahmgelegt – Fahrer streiken zum Schulstart

Zu Fuß zur Schule? Der Schulbusverkehr der SWEG wird voraussichtlich vollständig entfallen. (Symbolfoto)
Annette Riedl/dpa- Warnstreik bei SWEG am 14. und 15. September – erhebliche Ausfälle im Busverkehr.
- Schulbusverkehr fällt voraussichtlich vollständig aus, vor allem in Burladingen, Hechingen, Albstadt.
- Betroffen sind u. a. Linien 3, 5, 6 sowie der Burladingen Stadtverkehr 7.
- Auch Schienenersatzverkehr auf der Zollern-Alb-Bahn 2 könnte eingeschränkt sein.
- Fahrplanauskünfte können fehlerhaft sein, Ersatzbeförderung ist laut SWEG nicht möglich.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Gewerkschaft Verdi hat für Montag und Dienstag, 14. und 15. September, die Beschäftigten bei der SWEG Bus GmbH erneut zu einem weiteren zweitägigen Warnstreik aufgerufen.
Betroffen ist erneut der Zollernalbkreis. „Es ist deshalb in diesen Verkehrsgebieten mit erheblichen Fahrtausfällen im SWEG-Busverkehr zu rechnen“, teilt das Unternehmen mit.
Betroffen ist auch der Schulbusverkehr der SWEG – dieser wird voraussichtlich vollständig entfallen.
Die SWEG betreibt im Schulbusverkehr die folgenden Linien
- 3: Ebingen – Hausen i. K. - Burladingen –Gauselfingen
- 5: Burladingen – Gauselfingen – Hausen a. d. L. - Hörschwag – Stetten u. H. - Melchingen – Salmendingen – Ringingen – Killer – Burladingen
- 6: Ebingen – Bitz – Gammertingen – Mariaberg
- 7: Burladingen Stadtverkehr
Zu Einschränkungen könnte es zudem beim Schienenersatzverkehr auf der Zollern-Alb-Bahn 2 zwischen Gammertingen und Sigmaringen kommen. Eine Ersatzbeförderung für die Fahrgäste ist laut SWEG nicht möglich.
Vorsicht: Fahrpläne zeigen Fehler an
Zu beachten ist: Die Fahrplanauskünfte auf Websites und Apps sowie die digitalen Fahrgastinformationsanzeiger an den Haltestellen zeigen womöglich Fehler an, da sich die für die Pflege von Fahrtausfällen zuständigen Beschäftigten der Leitstellen ebenfalls am Streik beteiligen, so das Verkehrsunternehmen.
Die aktuellen Warnstreiks stoßen bei der SWEG-Konzerngeschäftsführung auf völliges Unverständnis. „Verdi bringt eine unnötige Schärfe in die laufenden Verhandlungen, und das auch noch zum Schulbeginn – das ist verantwortungslos“, so Konzerngeschäftsführer Thilo Grabo.