Zollernalbkreis betroffen
: Warnstreik bei SWEG-Bussen am Mittwoch und Donnerstag

Verdi ruft zu einem zweitägigen Warnstreik bei den SWEG-Bus-Betrieben auf. Das hat Auswirkungen auf den Zollernalbkreis, unter anderem in Albstadt und Burladingen.
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jg/pm
Zollernalbkreis
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ARCHIV - 25.05.2020, Baden-Württemberg, Sinsheim: Ein Busfahrer sitzt in einem Bus der Südwestdeutschen Landesverkehrs-AG (SWEG).  (zu dpa: «Mutter rastet nach Busfahrt aus - Fahrer verletzt») Foto: Uwe Anspach/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Ein Busfahrer sitzt in einem Bus der Südwestdeutschen Landesverkehrs-AG (SWEG): Diese Woche kommt es zu einem zweitägigen Warnstreik. (Archivbild)

dpa
  • Verdi ruft für Mittwoch und Donnerstag, 9. und 10. September, zum SWEG-Warnstreik auf.
  • Im Zollernalbkreis ist mit Ausfällen zu rechnen, etwa in Albstadt und Burladingen.
  • Betroffen könnten Linien 3, 5 und 6 sein – genaue Ausfälle sind laut SWEG offen.
  • Fahrgäste sollen auf andere Anbieter oder Verkehrsmittel ausweichen oder Fahrten verschieben.
  • Nicht betroffen ist der Standort Tübingen; Ersatzverkehr Gammertingen–Sigmaringen ab 14. September.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Für Mittwoch und Donnerstag, 9. und 10. September, ruft Verdi Baden-Württemberg Beschäftigte in den SWEG-Bus-Betrieben zum Warnstreik auf. Betroffen sind kurz vor Ferienende auch Buslinien im Zollernalbkreis.

„Mit Fahrtausfällen ist zu rechnen“, sagte SWEG-Pressesprecher Christoph Meichsner am Dienstag unserer Redaktion. Welche Fahrten genau beeinträchtigt sein werden, ist vorab nicht zu prognostizieren. Infrage kommen etwa: die Linie 3 (Gauselfingen – Burladingen – Hausen i. K. – Albstadt-Ebingen), die Linie 5 (Burladingen – Ringingen – Salmendingen – Melchingen – Stetten u. H. – Burladingen und die Linie 6 (Mariaberg – Gammertingen – Neufra – Bitz – Albstadt-Ebingen).

Die SWEG rät ihren Fahrgästen, „auf andere Verkehrsunternehmen oder -mittel auszuweichen oder den Fahrtwunsch zu verschieben“, erklärt Meichsner.

Standort Tübingen nicht vom SWEG-Warnstreik betroffen

Grund für den Ausstand sind laut Verdi Verhandlungen in parallel laufenden Tarifrunden: Verhandelt wird bundesweit das Entgelt, gekündigt ist außerdem der Manteltarifvertrag, und es kommt zu Neu-Ausschreibungen von Linienbündeln.

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Der Standort Tübingen (Dußlingen) mit dem Linienbündel Südost (Tübingen – Dußlingen – Gomaringen – Ofterdingen – Mössingen – Bodelshausen) ist nicht betroffen.

Ersatzverkehr in Richtung Sigmaringen ab 14. September

Unabhängig vom Warnstreik plant die SWEG einen Ersatzverkehr zwischen Gammertingen und Sigmaringen. Hintergrund sind umfangreiche Bauarbeiten. Von Montag, 14. September, bis Freitag, 20. November, fallen demnach alle Züge zwischen Gammertingen und Sigmaringen aus. Es wird ein Ersatzverkehr mit Bussen und Taxis angeboten. Die Züge des Freizeitexpress Schwäbische Alb werden auf der gesamten Strecke mit Bussen gefahren, die Züge der SAB verkehren regulär.