Abgeordneter im Zollernalbkreis
: Rosemann – „CDU und CSU entscheiden sich für Populismus“

Martin Rosemann (SPD) lehnt die Anträge der CDU/CSU in Sachen Migrationspolitik ab. Unserer Redaktion erklärte er, warum.
Von
Julia Gern
Oberndorf
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Martin Rosemann (SPD)

Benjamin Roth

Unsere Redaktion hat die Abgeordneten der Wahlkreise Zollernalb-Sigmaringen und Tübingen-Hechingen zu deren Votum an diesem Dienstag im Bundestag befragt – der Migrationsantrag der Union wurde angenommen.

Wie hat Martin Rosemann (SPD), Wahlkreis Tübingen-Hechingen, abgestimmt, aus welchen Gründen?

Rosemann hat „natürlich mit Nein“ gestimmt, wie er unserer Redaktion erklärt. Der SPD-Politiker, der im Februar nicht mehr zur Wahl antritt, erläutert seine Sicht so: „CDU und CSU brechen den demokratischen Grundkonsens unseres Landes: keine Zusammenarbeit mit extremen Rechten. Sie spielen mit unserer Demokratie und gefährden Europas Zusammenhalt. Was Deutschland nach den schrecklichen Taten in Mannheim, Solingen, Magdeburg und Aschaffenburg braucht, ist Sicherheit – keine Scheinlösungen, keine Machtspiele.

Statt Verantwortung zu übernehmen, setze CDU-Chef Merz auf Mehrheiten mit der AfD. „CDU und CSU entscheiden sich für Populismus und gegen Verantwortung – ein Sicherheitsrisiko für unsere Demokratie“, so Rosemanns Urteil.

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