25 Jahre donum vitae in Hechingen: Vertrauensvolle Begleitung von Schwangeren

Beim Festakt zum Jubiläum von donum vitae in Hechingen (von links): stellvertretender Bürgermeister Michael Hegele, Dirk Gaerte, Hans Stolz, Dr. Monika Stolz, Landrat Günther-Martin Pauli, Georg Link, Martin Bösch, Ulrike Bösch.
donum vitae- donum vitae feierte in Hechingen das 25‑jährige Bestehen der Beratungsstelle.
- Der Festakt fand im Bildungszentrum St. Luzen mit zahlreichen Gästen statt.
- Festrede: Dr. Monika Stolz betonte Begleitung in Zeiten von Individualisierung und Einsamkeit.
- Sie rief Politik und Gesellschaft zu Orientierung und Verantwortung auf – Leben als Gabe und Aufgabe.
- Ein Interview zeigte Alltag, Motivation und Vielfalt der Arbeit der Beraterinnen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Zum Jubiläums-Festakt der staatlich anerkannten Schwangerschaftsberatungsstelle hieß der Vorsitzende des Regionalverbands von donum vitae, Martin Bösch, die Gäste im Bildungszentrum St. Luzen willkommen. Darunter waren der Landrat des Zollernalbkreises, Günther-Martin Pauli, der ehemalige Sigmaringer Landrat Dirk Gaerte, die donum-vitae-Landesvorsitzende Gitta Grimm, der Sozialdezernent des Landkreises, Georg Link, der leitende Pfarrer der katholischen Kirchengemeinde St. Jakobus, Thomas Fürst, der Hechinger Bürgermeister-Stellvertreter Michael Hegele sowie die ehemalige baden-württembergische Sozialministerin Dr. Monika Stolz, die auch Mitglied des Bundesvorstands von donum vitae ist und die Festrede hielt. Für die musikalische Umrahmung sorgte ein Saxophon-Ensemble der Jugendmusikschule Hechingen.
Schwierige Gründungsphase
In ihren Grußworten erinnerte Gitta Grimm an die Gründung von donum vitae und die damit verbundenen Schwierigkeiten, während Georg Link auf die Bedeutung der Beratungsstelle mit ihrem vielfältigen Angebot und den beeindruckenden Zahlen verwies.
Monika Stolz betrachtete in ihrem Festvortrag die Arbeit von donum vitae vor dem Hintergrund immer größerer Individualisierung und persönlicher Freiheit, verbunden mit wachsender Einsamkeit, gleichzeitig zunehmenden Spannungen und Polarisierungen sowie nachlassender Orientierung. Hier biete donum vitae mit seinem christlichen Menschenbild vertrauensvolle Begleitung und Räume, die es Menschen in schwierigen Lebenslagen ermöglichen, verantwortliche Entscheidungen zu treffen.
„Geschenk des Lebens“
Sie appellierte an Politik und Gesellschaft, Mut zu haben, auch unbequeme Fragen zu stellen und Orientierung zu geben, sowie Zuversicht, dass Menschen bereit sind, füreinander Verantwortung zu übernehmen und die Gesellschaft mehr ist als die Summe individueller Interessen. donum vitae – auf Deutsch „Geschenk des Lebens“ – erinnere immer daran, dass Leben zugleich Gabe und Aufgabe sei.
In Ergänzung zu den eindrücklichen Worten des Festvortrags wurden die täglichen Herausforderungen, die Motivation und die Vielfalt der Arbeit von donum vitae bei einem Interview der Leiterin des Bildungshauses St. Luzen, Annette Mayer, mit den beiden Beraterinnen Ingrid Weinmann und Angelique Rieken-Grom deutlich.
