Von Freudenstadt nach Rottweil
: Rückert macht bei Verabschiedung überraschende Ankündigung

Dass der scheidende Landrat Klaus Michael Rückert künftig als Seelsorger und Jurist arbeiten will, war bekannt. Bei der Abschiedsfeier im Kurhaus wurde er nun aber konkret.
Von
Timo Beyer
Oberndorf
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Zahlreiche prominente Bürger waren ins Kurhaus gekommen, um feierlich Landrat Klaus Michael Rückert (rechts) zu verabschieden.

Beyer

Nach rund 15 Jahren als Landrat im Kreis Freudenstadt ist jetzt offiziell Schluss: Klaus Michael Rückert wurde am Montagabend feierlich verabschiedet.

Viele Politiker, Würdenträger und Mitarbeiter des Landratsamts strömten ins Kurhaus, um Rückerts Wirken zu würdigen und dabei zu sein, als der scheidende Landrat die Entlassurkunde von Regierungspräsidentin Sylvia Felder überreicht bekam und diese unterzeichnete.

Rückerts Nachfolge übernimmt der im Juli frisch gewählte Andreas Junt. Rückert will sich künftig als ehrenamtlicher Seelsorger für Menschen am Rande der Gesellschaft einsetzen.

Bei seiner Abschiedsrede sorgte Rückert dann noch für eine echte Überraschung: Denn er kündigte an, dass er neben seiner Tätigkeit als Diakon künftig eine 50-Prozent-Stelle als Amtsrichter übernehmen wird – und zwar beim Amtsgericht Rottweil.

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