Umzug in Alpirsbach-Peterzell
: Der Almabtrieb ist nach wie vor ein Besuchermagnet

Trotz kalten und teils regnerischen Wetters fanden wieder Hunderte Zuschauer den Weg nach Peterzell zum Almabtrieb. Wir haben die Bilder.
Von
Lothar Schwark
Oberndorf
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Ziegenvater Robert Knöpfle nahm mit der letzten Feuerwehrziege am Almabtrieb teil.

Lothar Schwark

Am 27. Almabtrieb in Peterzell nahmen Gruppen aus der ganzen Region teil. Die Zeit der Feuerwehrziegen Tü und Ta, mit denen alles begann, gehört der Vergangenheit an, da sich Ziegenvater Robert Knöpfle zur Ruhe setzt. Ganz ohne Tier wollte er den Umzug nicht angehen, so hatte er mit Mara die letzte Feuerwehrziege dabei, die ansonsten in einem Schaf und Ziegenhof beheimatet ist.

Trotz kalten und teils regnerischen Wetters fanden wieder Hunderte Zuschauer den Weg nach Peterzell, um den Umzug, der durch den Ort zur Turn -und Festhalle führte, zu verfolgen. Als perfekter Gastgeber präsentierte sich die Feuerwehr Alpirsbach Höhenstadtteile, die den ganzen Tag mit ihrer Mannschaft stemmte. So berichtete Abteilungskommandant Klaus Michael Binder (Höhenstadtteile), dass der Florians-braten in der voll besetzten Turn-und Festhalle bereits vor dem Umzug komplett vergriffen war.

Auch sonst waren alle Helfer in der Festhalle den ganzen Tag gefordert. Denn auch der Kaffee und Kuchen fand reißenden Absatz. Mit der Hit war die „Goaßaparty“, zu der die „Schwarzwald Buam“ einstimmten. Stimmung, Musik und beste Laune pur waren damit gesichert. Immer noch ein Bringer nach dem Umzug bleibt das fröhliche „Goaßa-Melken“, das in diesem Jahr von Adrian Horlacher gewonnen wurde. Zweiter wurde Björn Tau, gefolgt von Niklas Kindler.

Die Kultur im Dorf lebt auf

Als Hingucker erwies sich wie in jedem Jahr der Umzug. Dabei konnte man mit verfolgen, dass das Dorfleben bei vielen Menschen immer noch das höchste ist, was es gibt. Einmal mehr lebte die Kultur im Dorf auf, wenn bunt geschmückten Gruppen an den Hunderten Menschen vorbeizogen. Und wie bei der Fasnet konnten sich Zuschauer an geworfenen Bonbons oder einheizenden Likör erfreuen.

Dorfkinder mit viel Elan dabei

Mit viel Elan gingen auch die Dorfkinder den Umzug an, im Gefolge der Schaf-und Ziegenhof Storz mit seinen Ziegen. Auch Ziegenvater Knöpfle schloss sich mit Ziege Mara dem Almabtrieb an. Die gastgebende Abteilung Höhenstadtteile war mit einem handbetriebenen historischen Fahrzeug dabei.

Musikalische Unterhaltung und Hingucker

Fröhlich heizte der Musikverein Römlinsdorf mit einem Melodienreigen ein. Musikalisch waren ebenso das Akkordeonorchester Fluorn-Winzeln und Musikfreunde aus Alpirsbach dabei. Immer noch ein Hingucker sind die „Bergladies“ und die „fröhlichen Peterzeller Ladies“. Tradition vermittelte die Trachtengruppe Flötzlingen.

Sehenswert auch die Dorfschmiede, die mit Hammer und Amboss das „Handwerk im Dorf“ vermittelte. Originell stellte Bühlers Dorffriseur den „Klatsch und Tratsch im Dorf“ vor. Mehrere landwirtschaftliche Betriebe hatten Ziegen und selbst eine schmucke Kuh dabei.

Oldtimer ziehen Blicke auf sich

Auch die Oldtimer der Feuerwehren zogen die Blicke auf sich. Und als echter Hingucker erwiesen sich wieder einmal die Oldtimertraktoren verschiedener Hersteller, wie auch einzelne Unimogs. Viele Zuschauer waren sich einig, dass der Almantrieb ein unverzichtbarer Teil im Gang des Jahres ist. So freut man sich jetzt schon auf die nächste Ausgabe im Jahr 2026.

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