Streetfood-Markt in Freudenstadt
: Veranstalter zeigt sich zufrieden – über eine Sache ärgert er sich aber

Der Streetfood-Markt hat am Wochenende erneut zahlreiche Besucher in die Freudenstädter Innenstadt gelockt – darunter auch viele Besucher der Gartenschau.
Von
Lothar Schwark
Oberndorf
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Die Kartoffelspiralen waren bei vielen Besuchern sehr gefragt.

Schwark

Unter dem Schlagwort „Genuss aus aller Welt“ fand am Wochenende der mittlerweile 13. Streetfoodmarkt statt. 15 Beschicker boten auf dem oberen Marktplatz so manchen Gaumenschmaus an.

Die Besucher konnte zwischen griechischen, spanischen oder mexikanischen Köstlichkeiten wählen. Nicht fehlen durften der heimische Flammkuchen sowie deftige American Burger oder Sandwich-Variationen.

Bei hochsommerlichen Temperaturen waren zudem Softeis und leckere Crêpes gefragt. Dazu wurden passende Drinks ausgeschenkt. Auf der Genussmeile konnten die Besucher live verfolgen, wie die Speisen vor Ort und mit viel Liebe zubereitet wurden.

Wundervoller Sommerabend

Anfangs hielt die Mittagshitze zumindest am Samstag manchen Besucher zurück. Ab 16 Uhr nahm das Besucheraufkommen jedoch stetig zu. Platz zum Verweilen boten zahlreiche Sitzgarnituren. Den ersehnten Schatten spendeten dazu große Sonnenschirme.

Später konnten die Besucher dann einen wundervollen Sommerabend mit südländischen Flair genießen. Die Atmosphäre wurde vom Vollmond getoppt, der gemächlich seine Bahn über Freudenstadt zog. Ein Kinderkarussell brachte an beiden Tagen dem Nachwuchs viel Spaß.

Harald Kläger, der den Streetfoodmarkt mitorganisiert hatte, war mit dem Besucheraufkommen weitgehend zufrieden. Für ihn hat der Hype auf Streetfoodmärkte, wie es ihn vor 13 Jahren gegeben habe, etwas nachgelassen. Umso mehr freue er sich, dass seine 15 Stammbeschicker weiterhin gerne nach Freudenstadt kommen. „Für sie ist Freudenstadt immer noch ein gutes Pflaster“, weiß Kläger zu berichten.

Viele Streetfood Beschicker leben laut Kläger, nicht mehr wie früher von den Wochenendmärkten. Heute setzten sie mehr auf Catering und Anfragen großer Firmen. Schade findet es Kläger, dass die Veranstalter aufgrund der hohen Gema-Kosten den Gästen keine live Musik mehr anbieten könne.

Mit seinem Mexiko-Food-Truck, war Tobias Flohr das erste Mal in Freudenstadt mit dabei. Die Atmosphäre und das Flair des Marktplatz fand er wie weitere Beschicker auch ansprechend.

Burger in vielen Varianten

Bei den Burgern war auch in diesem Jahr so manche Variation gefragt. Potato Dippers im Menü waren gleichfalls gefragt wie handgemachte Baumstritzel. „Curly’s Eisträume“, hergestellt auf einer speziellen Kälteplatte, zogen manchen Besucher an. Holländische Süßspeisen und fluffige Pfannkuchen waren ebenso gefragt wie Quesadillas.

Neben vegetarischen Burgern waren das Elchsandwich, die Foodtruck Pommes oder der Black Forest Burger ein gefragter Sattmacher. So reichte eigentlich ein Tag nicht aus, um ausgiebig über die Genussmeile zu schlemmen.

Zu beobachten war, dass so mancher Gartenschaubesucher noch den Weg zum Streetfoodmarkt fand. Bei vielen Gesprächen erfuhr Kläger von Gartenschaubesuchern, die erstmals nach Freudenstadt gekommen waren, dass sie im nächsten Jahr gerne wiederkommen , um dann ausführlich die für sie sehr schön wirkende Stadt zu erkunden.

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