Gartenschau in FDS und Baiersbronn: So präsentiert sich die evangelische Kirche im Tal X

Waren maßgeblich am Projekt „Weg des Lebens“ beteiligt (von links): Kathrin Kulajew, Viktor Kulajew, Pfarrer Immanuel Raiser, Maren Raiser, Heidi Müller, Andrea Ehmann, Gabi Horlacher und Manfred Müller
Jochen BischoffLange im Vorfeld hatte sich die evangelische Kirchengemeinde in Baiersbronn Gedanken gemacht, wie sie sich zur Gartenschau präsentieren kann. Mit dem „Weg des Lebens“ hat sie ein Projekt gestaltet, das nicht nur bei den vielen Besuchern gut ankommt, sondern auch die christlichen und menschlichen Aspekte des Lebens vereint.
Die Dauerausstellung ist ein offizieller Programmpunkt der ACK (Arbeitsgemeinschaften christlicher Kirchen in Baiersbronn und Freudenstadt) im „Tal der Hoffnung“ auf der Gartenschau. Kathrin Kulajew und ihr Mann Viktor waren maßgeblich an der Umsetzung des Projekts beteiligt und haben zusammen mit vielen Helfern ein passendes Gartenschauthema gestaltet.
„Wir hatten gleich von Beginn an den Wunsch, als Kirche etwas zur Gartenschau beizutragen, schließlich liegen wir mit dem evangelischen Gemeindehaus direkt neben dem Ausstellungsgelände auf der Schelklewiese“, erinnert sich Kathrin Kulajew.
Idee kam bei einer Reise auf
Im Rahmen einer Reise kam dann die Idee auf, einen „Weg des Lebens“ zu gestalten und die Besucher durch viele Stationen zu führen, die spirituelle und christliche Werte vereinen. „Wir möchten auch nicht zu viel verraten, aber immerhin haben schon weit über 1000 Besucher die Räumlichkeiten im Gemeindehaus besucht und wir freuen uns sehr, dass die Rückmeldungen sehr positiv sind“, sagt sie.
Bibelsprüche, Zeichnungen, kleine Stoffbeutel mit Steinen und vieles mehr gehören zum Gesamtkonzept, das die Besucher anregen soll, über ihr Leben nachzudenken. „Wir möchten Impulse setzen, die Gartenschaugäste überraschen und ihnen Gott näherbringen, dafür haben wir viele ehrenamtliche Helfer motiviert und einige Zeit investiert“, sagt Kulajew.
Neben dem Ehepaar Kulajew war es ein siebenköpfiges Team, das die Räume im evangelischen Gemeindehaus gestaltet hat, und auch die Außenanlagen wurden von Manuel Kappler, einem Landschaftsgärtner, entsprechend hergerichtet. Rund ein Jahr hat das Team mit der Ideenfindung, den Sprüchen und Zitaten sowie der Gestaltung verbracht und die Freude ist nun groß, dass der Weg des Lebens auch gut angenommen wird.
Ein Gästebuch mit vielen dankenden Worte und Texten liegt am Ende aus und schon viele haben in ihrer Begeisterung einige Zeilen hinterlassen. „Die kurze Zeit hier lässt mein bisheriges Leben in einem anderen Licht erscheinen, ich muss etwas ändern“, so eines von vielen hinterlassenen Zitaten der Gäste, die zugleich nachdenklich wie auch freudig wirken.
Täglich geöffnet
„Wir freuen uns sehr, dass alles so gut ankommt und freuen uns noch auf viele weitere Besucher, sei es von der Gartenschau oder einfach so“, sagt die Ideengeberin.
Geöffnet sind die Jugendräume des evangelischen Gemeindehauses täglich von 14 Uhr bis 17 Uhr und an den Wochenenden von 11.30 Uhr bis 17 Uhr. „Gerne öffnen wir auch zu anderen Zeiten auf Anfrage, selbstverständlich auch für Gruppen“, sagt Kulajew. Es seien über 60 Mitarbeiter aus verschiedenen Kirchengemeinden, die regelmäßig zu den Öffnungszeiten die Besucher begleiten und jeder Gast sei herzlich willkommen.