Kein Schienenersatzverkehr: Gäubahn-Verbindung nach Freudenstadt überraschend gestrichen

Offenbar wegen technischen Problemen fällt eine wichtige Verbindung auf der Gäubahn am Sonntag aus. (Archivbild)
Lück- Letzter RE14b Stuttgart–Freudenstadt am Abend fällt laut ersten Infos ersatzlos aus.
- Begründung laut Bericht: überraschende Reparaturarbeiten am Zug – noch nicht offiziell bestätigt.
- Der letzte direkte Zug nach Freudenstadt fährt um 20.15 Uhr, danach nur Umwege mit vielen Umstiegen.
- Um 22.17 Uhr fährt der RE14a nur bis Herrenberg – dort gibt es nur einen Bus nach Horb.
- Reisende sollen vor Fahrtantritt Verbindungen im DB-Navigator prüfen, weitere Ausfälle sind möglich.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Es ist ein Wochenende der Streckensperrungen und Zugausfälle für die Region rund um Freudenstadt. Auf der Murgtalbahn ist der Streckenabschnitt zwischen Baiersbronn und Freudenstadt gesperrt. Auf der Gäubahn wird nachts zwischen Eutingen und Horb gebaut. Statt Zügen fahren Schienenersatzbusse.
All das ist schon seit Tagen und teils sogar Wochen bekannt. Doch an diesem Sonntag verschärft sich die Lage nun noch weiter durch einen überraschenden Zugausfall. So wird aller Voraussicht nach am Abend der letzte Zug zwischen Stuttgart und Freudenstadt nicht fahren.
Laut ersten noch nicht offiziell bestätigen Informationen fällt der Zug der Linie RE14b, der normalerweise um 22.17 Uhr am Stuttgarter Hauptbahnhof abfährt, ersatzlos aus. Grund sind offenbar überraschende Reparaturarbeiten am Zug.
Der letzte Zug geht um 20.15 Uhr
Für Reisende bedeutet das konkret: Der letzte direkte Zug nach Freudenstadt fährt um 20.15 Uhr. Danach gibt es nur noch Verbindungen, die einen gewaltigen Umweg nehmen und mit vielen Umstiegen verbunden sind. Die Reisezeit beträgt teils dreieinhalb Stunden. Das Risiko, einen Anschluss zu verpassen und unterwegs zu stranden, ist hoch.
Doch auch auf der Hauptstrecke gibt es das Risiko, plötzlich nicht mehr weiterzukommen. Denn obwohl der Zug nach Freudenstadt ausfällt, fährt laut DB-Navigator um 22.17 der RE14a in Richtung Horb.
Reisende könnten in Herrenberg stranden
Normalerweise verlassen RE14a und RE14b aneinandergekoppelt den Stuttgarter Hauptbahnhof. Erst ab Eutingen werden beide Zugteile getrennt. Reisende nach Freudenstadt, die um 22.17 Uhr aus Gewohnheit in den RE14 steigen, werden aber eine böse Überraschung erleben.
Denn wegen einer Sperrung bei Horb fährt der Zug nur bis Herrenberg. Dort wartet laut DB Navigator einen Schienenersatzbus, der nach Horb fährt. Einen Bus nach Freudenstadt gibt es aber laut aktuellem Stand der Informationen nicht. Wer dorthin will, kommt mit dem ÖPNV nicht mehr weiter und ist in Herrenberg gestrandet.
Da aktuell noch kein offizielles Statement der Deutschen Bahn vorliegt, ist unklar, warum die Bahn den RE14b, der wegen der Sperrung nicht nach Horb fahren kann, nicht einfach nach Freudenstadt weiterfahren lässt, oder warum der Schienenersatzbus nach Horb nicht einfach bis nach Freudenstadt verlängert wird.
Das bedeutet aber auch: Es steht zumindest die Möglichkeit im Raum, dass es den Planern der Deutschen Bahn in den nächsten Stunden noch gelingen wird, eine entsprechende Notlösung zu finden.
Ebenfalls unklar ist derzeit auch, wie lange die Reparaturarbeiten am Zug andauern werden. Daher kann nicht ausgeschlossen werden, dass es wegen des Problems noch zu weiteren Zugausfällen auf der Gäubahn kommt. Reisende sollten daher vor Fahrtantritt unbedingt ihre Verbindung im DB-Navigator unter www.bahn.de überprüfen.
