Internationale Tagung in Mitteltal
: Die große Luxushotel-Welt zu Gast im Bareiss

35 Repräsentanten aller Kontinente: Die Luxushotel-Vereinigung Relais & Châteaux hielt ihre internationale Sitzung in Mitteltal ab – und ließ sich von der Kochkunst des Hauses verzaubern. Managing-Director Anthony Torkington wähnte sich gar „im Paradies“.
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(red/pm)
Oberndorf
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Im Morlokhof (von links): Hermann Bareiss, R&C-Vorstandsmitglied Susanne Gräfin von Moltke (Gut Steinbach Hotel Chalets Spa) , Natalie Fischer-Nagel (R&C-Delegierte, Weissenhaus Private Nature Luxury Resort), R&C-Präsident Laurent Gardinier sowie Britta und Hannes Bareiss

Hotel Bareiss

Die Welt zu Gast im „Bareiss“. Das ist nichts Neues und im Baiersbronner Ferienresort normal. Aber die große Hotel-Welt zu Gast zu haben, das hat auch für das „Bareiss“ etwas Einmaliges, wie das Hotel mitteilt.

So geschehen im Februar, als sich die renommierte internationale Vereinigung privater Luxushotels Relais & Châteaux, der das „Bareiss“ seit mehr als 40 Jahren angehört, unter der Leitung ihres Präsidenten Laurent Gardinier mit 35 Repräsentanten aller Kontinente – mit Ausnahme der Antarktis – zu einem „Board Meeting“, einer Vorstandssitzung, mit dem Pariser „Headquarter“ in Mitteltal traf.

Die Wahl sei zum einen auf das „Bareiss“ gefallen , weil das zuletzt mit drei Michelin-Keys ausgezeichnete Haus als eines der „außergewöhnlichsten Hotels der Welt“ ein Relais & Châteaux-Mitglied mit prototypischer „Markenintegration“ sei, heißt es weiter. Zum anderen, weil sich der Forellenhof Buhlbach des Hotels innerhalb der von der Vereinigung gegründeten Umweltinitiative „World Ocean Day“ als Paradebeispiel für das Engagement um Nachhaltigkeit profiliere.

Vereinigung will globales Marketing neu justieren

„Wir sind enorm geehrt“, wird Hannes Bareiss in der Mitteilung zitiert, „dass sich die Führungsriege von Relais & Châteaux mit dem Management-Team aus der ganzen Welt in unserem beschaulichen Mitteltal trifft, um das globale Marketing der Vereinigung neu zu justieren und für die nächsten Jahre aufzustellen.“

Zur „Vision“ gehört nach Darstellung der exklusiven Gruppe, der weltweit 580 Hotels angehören, „Kochkunst und Gastfreundschaft als universelle Werte zu bewahren und weiterzugeben mit dem Ziel, die Welt mit authentischer Exzellenz und humanitären Werten zu bereichern“.

Was ein wenig idealistisch abgehoben klingt, erfuhren und erlebten die hohen Gäste drei Tage in Folge am eigenen Leib, so das Hotel. Kochkunst auf eigenem und höchstem Niveau war, neben Lunchs in der „Kaminstube“ und einer zweimaligen Einkehr in der Wanderhütte Sattelei, auf dem Forellenhof zu genießen und, als Höhepunkt, bei einem Gala-Dinner von Drei-Sterne-Koch Claus-Peter Lumpp im historischen Morlokhof.

Herzlichkeit und Gastfreundschaft

Die, wie einer der Teilnehmer bemerkte, geradezu „umwerfende Herzlichkeit und Gastfreundschaft“ der „Bareissianer“ habe den Ruf bestätigt, der ihr im Kollegenkreis vorausgegangen war, so das Hotel Bareiss. Präsident Gardinier rühmte die perfekte Passgenauigkeit des „Bareiss“ mit den hohen Standards als Vorbild eines exzellenten Relais & Châteaux-Betriebs. Managing-Director Anthony Torkington kapitulierte: „I’m in paradise.“

Dem dreitägigen Board-Meeting schloss sich die Versammlung der deutschen und österreichischen R&C-Delegation an. Nach einer eineinhalbtägigen intensiven Klausurtagung ging es für den geselligen Kehraus auf die Wanderhütte Sattelei.

Toast auf Seniorchef: „Ikone der Spitzenhotellerie“

Dort ergriff die deutsche R&C-Delegierte Natalie Fischer-Nagel, Weissenhaus Private Nature Luxury Resort, die Gelegenheit zu einem starken Toast auf die „beeindruckende Gesamtleistung des Teams“ und auf Seniorchef Hermann Bareiss. Der hatte als Vorstandsmitglied der deutschen Delegation bis ins neue Millenium am erfolgreichen Branding von Relais & Châteaux als bedeutendster Vereinigung von Luxushotels mitgewirkt.

Fischer-Nagel nannte ihn „eine Ikone“ der Spitzenhotellerie, dessen „große Fußstapfen“ heute Hannes Bareiss und seine Frau Britta nicht nur ausfüllten, sondern die das Familienunternehmen in unverwechselbar eigener Gangart in die Zukunft führten.

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