Hotel Sackmann in Baiersbronn: Söhne Mannheims-Mitbegründer trifft auf Sterneküche

Machten Party (von links): Toni Farris am Piano, Rolf Stahlhofen, Jörg Sackmann und Stefan Kahne
HolderiedSpontane Tanzeinlagen der Gäste zur musikalischen Begleitung von Rolf Stahlhofen zwischen den Töpfen und Tellern der Sackmann-Küchenwerkstatt: Das Konzept „The Chef’s Best“-Backstageparty im Hotel Sackmann kombinierte Kulinarik mit Pop-Musik.
In regelmäßigen Abständen bekommen Hotelgäste und Besucher die Möglichkeit, bei Veranstaltungen im Hotel Sackmann ganz besondere Abende zu erleben. So auch bei der Küchenparty in der vergangenen Woche. Nicht nur Sternekoch Jörg Sackmann und sein Sohn Nico gewährten einen Blick hinter die Kulissen und ließen sich und ihrem Team in der Küchenwerkstatt auf die Finger schauen.
Auch Rolf Stahlhofen, Mitbegründer der Söhne Mannheims, der mit seiner Band die musikalische Begleitung übernahm, erzählte immer wieder Anekdoten aus seinem Leben. Er wünsche den Gästen Zeit, ein offenes Ohr und Hunger, sagte Stahlhofen, als er und seine Band gut gelaunt mit dem Lied „Sunny“ in den Abend starteten.
Vielseitiges Menü
Gespannt schauten die Gäste dem Küchenteam hautnah bei der Arbeit zu. Zur Backstageparty gab es ein vielseitiges Menü von Appetithäppchen über Tapas bis hin zu Hauptgerichten und Desserts – all das angerichtet in drei Räumen. Das Spektrum reichte von der Rotschwanzgarnele im Reisblatt über Kalbsfilet im Blätterteig bis zum Rhabarber-Crumble.
Die Besucher konnten, während sie sich frei in der Küche und den Räumen bewegten, immer wieder neue Gerichte ausprobieren, an Stehtischen oder Sitzplätzen essen oder zur Musik tanzen. Rolf Stahlhofen bot mit seiner Band aus dem Stand zwischen den Küchentöpfen spontane Musikdarbietungen.
Ein besonderer Abend
Die ausgelassene Stimmung und die lächelnden Gesichter der Menschen zeigten, dass das Konzept ein voller Erfolg war. „Für mich war das ein wunderbarer Abend und ein einmaliges Erlebnis. Jeder hier ist dankbar, und alle genießen den Abend. Man sieht auch bei Jörg Sackmann, dass er einfach den Moment genießt“, resümierte Stahlhofen im Gespräch mit unserer Redaktion.
Im Stadion spielen könne jeder, aber die Kombination des Abends sei etwas ganz Besonderes gewesen. „Dieses einmalige Erlebnis wird mir noch lange in Erinnerung bleiben“, sagte Stahlhofen.
„Ich bin ein großer Jörg Sackmann-Fan“, so Stahlhofen. Er bewundere es, zu sehen, wie viel Arbeit, Leidenschaft und Passion hinter einem Gericht stecke, erklärte der Künstler. Sackmann ist nun schon mehr als 45 Jahre im Beruf. Einblicke in das, was er als Koch schon alles erlebt hat, gab Sackmann im Laufe des Abends. Dabei erzählte er neben Geschichten um Helmut Kohl und Prinz Charles auch davon, wie er im Mount Nelson Hotel bei Nelson Mandelas Abschied gekocht hat.
Live-Vorstellung mit „Backstage“-Geschichten
Ab etwa 21 Uhr empfing Stahlhofen mit Toni Farris am Piano und Stefan Kahne an der Gitarre die Gäste in der Bar zu einer Live-Vorstellung. Dabei spielte er nicht nur Lieder aus dem Repertoire der Söhne Mannheims, sondern auch eigene veröffentlichte und noch unveröffentlichte Songs.
Seine musikalische Vorstellung mischte er mit „Backstage-Stories“ aus seinem Leben. Das reichte von Geschichten mit Xavier Naidoo und Michael Herberger oder Peter Maffay bei Tabaluga bis hin zu Rio Reiser. „Ich hatte schon als junges Kerlchen das Glück, mit ihm Musik zu machen“, sagte Stahlhofen, bevor er das Lied „König von Deutschland“ anstimmte. Und zum Abschied gab es für die Gäste das Stück „Gute Nacht, mach die Augen zu“.