Hornisgrinde an der Schwarzwaldhochstraße: Weiteres Windrad wird auf dem höchsten Gipfel des Nordschwarzwalds gebaut

Eine Zeitkapsel wird im Beisein der Projektbeteiligten im Fundament versenkt.
E-Werk Mittelbaden- Auf der Hornisgrinde entsteht nahe der Schwarzwaldhochstraße eine Windenergieanlage.
- Inbetriebnahme ist für das vierte Quartal 2027 vorgesehen – Leistung 4,3 Megawatt.
- Betreiber sind Windstrom Schwarzwaldhochstraße, ein Joint Venture von E-Werk Mittelbaden und Matthias Griebl.
- Investition rund acht Millionen Euro, Strom für etwa 3000 Haushalte in der Region.
- Schülerprojekt: Ergebnisse kommen in eine Zeitkapsel, die im Fundament versenkt wird.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mit der offiziellen Grundsteinlegung einer weiteren Windenergieanlage auf der Hornisgrinde erreicht das E-Werk Mittelbaden gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Matthias Griebl einen weiteren wichtigen Meilenstein für die Energiewende in der Ortenau. Davon wird in einer Pressemitteilung berichtet.
Auf dem höchsten Gipfel des Nordschwarzwalds entsteht durch die Projektgesellschaft Windstrom Schwarzwaldhochstraße auf der Gemarkung Sasbachwalden eine Windenergieanlage, die ab dem vierten Quartal 2027 Windenergie für rund 3000 Haushalte in der Region erzeugen soll. Die Investitionssumme beläuft sich auf rund acht Millionen Euro.
„Nach einem aufwändigen Genehmigungsprozess freuen wir uns, heute gemeinsam den Grundstein für unsere erste Windenergieanlage auf der Hornisgrinde zu legen“, sagt Bernhard Palm, Vorstandsvorsitzender des E-Werks Mittelbaden.
Thekla Walker, Ministerin für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, meint: „Derzeit zeigt sich überdeutlich, wie teuer unsere große Abhängigkeit von fossilen Energien aus autokratischen Staaten ist. Umso wichtiger ist eine unabhängige, bezahlbare und nachhaltige Energieversorgung mit möglichst viel heimischer Stromerzeugung. Das Leuchtturmprojekt hier auf der Hornisgrinde, einem der windhöffigsten Standorte in Baden-Württemberg, zeigt, welches Potenzial unser Land hat.“
Die Windenergieanlage auf der Hornisgrinde wird von der eigens gegründeten Projektgesellschaft Windstrom Schwarzwaldhochstraße realisiert. „Die heutige Grundsteinlegung ist das Ergebnis jahrelanger Planung und einer vertrauensvollen Zusammenarbeit“, betonen die Projektpartner Matthias Griebl und Stefan Böhler, beide Geschäftsführer der Windstrom Schwarzwaldhochstraße. „Für uns ist die Hornisgrinde ein Leuchtturmprojekt für die Region. Es zeigt, dass die Energiewende durch starke regionale Partnerschaften erfolgreich umgesetzt werden kann.“
Beide unterstreichen die Bedeutung des Vorhabens: „Wir möchten Verantwortung für kommende Generationen übernehmen und einen konkreten Beitrag zu einer nachhaltigen Energieversorgung leisten. Die Zusammenarbeit ermöglicht es uns, diese Vision gemeinsam Wirklichkeit werden zu lassen.“
Ein Blick in die Zukunft wird laut Mitteilung greifbar: Schüler mehrerer Klassen des Gymnasiums Achern haben sich innerhalb eines Schulprojekts intensiv mit den Themen Nachhaltigkeit, Klimaschutz und erneuerbare Energien beschäftigt. Ergebnisse ihrer Arbeiten werden symbolisch in die Zeitkapsel aufgenommen und verschlossen.
Die Aktion stehe für die Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen und die langfristige Bedeutung der Energiewende. „Die Energiewende ist weit mehr als ein technisches Infrastrukturprojekt“, betont Palm.
Daten und Fakten
Die 180 Meter hohe Windenergieanlage auf der Hornisgrinde errichtet die Windstrom Schwarzwaldhochstraße, ein Gemeinschaftsunternehmen von Matthias Griebl und dem E-Werk Mittelbaden. Die Anlage entsteht auf der Gemarkung Sasbachwalden. Ihre Inbetriebnahme ist für das vierte Quartal 2027 vorgesehen. Es entsteht eine Enercon E-138 mit 4,3 Megawatt. Die Investitionssumme beläuft sich auf rund acht Millionen Euro. Mit dem erzeugten Strom können rund 3000 Haushalte versorgt werden.
