Bürgermeisterwahl Loßburg
: Frist abgelaufen: Es bleibt bei zwei Kandidaten

Amtsinhaber Christoph Enderle und Alexander Kebeck treten an. Bürger können noch Fragen einreichen.
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(sb)
Oberndorf
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Alexander Kebeck hat seine halbe Kindheit im Bürgermeisteramt verbracht. Jetzt will er auch dort arbeiten.

Koos

Loßburg - Die Bewerbungsfrist für die Bürgermeister-Wahl in Loßburg ist am Montag um 18 Uhr abgelaufen. Es bleibt bei zwei Kandidaten. Am Sonntag, 13. Dezember, findet die Wahl statt.

Bürgermeister Christoph Enderle bewirbt sich um eine zweite Amtszeit. Seine Bewerbung ging als erstes ein, gefolgt von der von Alexander Kebeck, Leiter des Supermarkts in Loßburg. Weitere Bewerbungen kam nicht mehr dazu.

Das Thema Briefwahl ist in diesem Jahr so wichtig wie nie. Es haben bisher insgesamt 800 Frauen und Männer die dafür notwendigen Unterlagen angefordert. "Bei der vorigen Wahl waren es 1100 Briefwähler", so Wahlleiter Gerd Maser. "Diese Zahl werden wir durch die Corona-Situation dieses Mal sicherlich übertreffen."

Am kommenden Freitag, 27. November, stellen sich die Kandidaten vor – wegen Corona dieses Mal auf digitalem Weg. Die Kandidaten haben jeweils zehn bis 15 Minuten Zeit, um sich präsentieren. Anschließend ist Zeit für Fragen von Bürgern. Einwohner können ihre Fragen vorab bei der Gemeindeverwaltung per E-Mail an buergermeisterwahl@lossburg.de einreichen.

Bis Montagabend nur fünf Fragen

"Es darf ruhig noch ein paar Fragen geben", sagte Maser. Bis Montagabend seien erst fünf Mails eingereicht worden. Da seien die Themenbereiche aber immerhin bunt gemischt gewesen. Wer noch Fragen abzuschicken will, soll das bis spätestens kommenden Donnerstag tun.

Nun wird es spannend für die Bewerber. An diesem Dienstag gehen die Stimmzettel in den Druck. Die Boxen mit den Merkblättern seien schon bereit für den Einsatz, erklärt der Wahlleiter.

Die Kandidaten müssen beim ersten Wahlgang mindestens 50 Prozent plus eine der gültigen abgegebenen Stimmen gewinnen, um die Wahl für sich entscheiden zu können. Laut Maser ist in dieser Konstellation mit zwei Bewerbern die Wahrscheinlichkeit, dass ein zweiter Wahlgang nötig wird, daher extrem gering. "Da auch jemand gewählt werden kann, der sich nicht zur Wahl gestellt hat, wäre es rein theoretisch natürlich möglich", so Maser, "aber das sind ja immer Einzelstimmen." Die Verwaltung bereite sich derzeit jedenfalls nicht auf einen zweiten Wahlgang vor.

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