Besuchermagnet Pfingstmontagsmarkt
: Die Mischung macht’s in Klosterreichenbach

Beim großen Pfingstmontagsmarkt in Klosterreichenbach sind stets auch örtliche Vereine dabei.
Von
Lothar Schwark
Oberndorf
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Bereits am Vormittag war der Pfingstmontagsmarkt gut besucht – nicht nur in der Bahnhofstraße.

Lothar Schwark

Der traditionelle Pfingstmontagsmarkt in Klosterreichenbach hat nichts von seiner Anziehungskraft verloren. Bereits am frühen Vormittag setzte entlang der Murgtal- und Bahnhofstraße und durch den Ortskern ein reger Besucherverkehr ein. Zwar bog der eine oder andere bei aufkommender Hitze Richtung Freibad ab, Marktmeisterin Monika Schröppel zeigte sich dennoch zufrieden.

Während vor Corona noch um die 90 Marktbeschicker am Pfingstmontagsmarkt teilnahmen, hat sich deren Zahl laut Schröppel inzwischen bei rund 70 eingependelt. Viele Händler stammten aus dem badischen Raum. Der am weitesten angereiste Marktbeschicker kam diesmal aus Dresden.

Bürgermeister Michael Ruf eröffnete den Markt vor dem Zelt der örtlichen Feuerwehr. Er ging auf die Geschichte des traditionellen Krämermarkt ein, dessen historische Wurzeln im klösterlichen Marktrecht liegen. Auch Ortsvorsteher Karl-Heinz Nestle und der Kommandant der Feuerwehrabteilung Klosterreichenbach, Andreas Sackmann, nahmen am traditionellen Fassanstich teil. Die Jugendfeuerwehr war beim Markt ebenfalls eingebunden. Sie bot blaue Zuckerwatte an.

Erdbeeren und Gouda

Bei Sonnenschein pur kam es auf die richtige Kopfbedeckung an. Die war auf dem Markt ebenso zu haben wie Textilien, Tücher, Schmuck und Lederartikel. Spielwarenstände – sowie das Kinder- und Kettenkarussell – erfreuten die Herzen der jüngsten Besucher, Parfüm und Modeschmuck die Damenwelt. Aber auch Erdbeeren aus Oppenau und Gouda aus Zweibrücken waren im Angebot.

Wenn der Planet sticht, gewinnt die Kopfbedeckung an Bedeutung.

Foto: Lothar Schwark

Die örtlichen Heizungsbetriebe stellten zukunftsweisende Anlagen vor. Jede Menge Kräutersorten gab es am Stand von Katja Fetscher aus Rastatt. Sie war früher schon mit einem Boxautobetrieb beim Markt in Klosterreichenbach dabei. Selbstgefertigte bunte Vogelhäuser und Insektenhotels aus Holz hatte hingegen Klaus Finkbeiner aus Loßburg im Angebot.

Selbstgefertigte Vogelhäuser und Insektenhotels bot Klaus Finkbeiner aus Loßburg an.

Foto: Lothar Schwark

Von den örtlichen Vereinen waren neben der Feuerwehr der Männergesangverein und der Chor Ton-Art sowie der VfR mit Ständen vertreten. Bei ihnen konnte man unter schattenspendenden Zeltdächern gemütlich die von ihnen angebotenen Speisen und Getränke zu sich nehmen.

Mitglieder der Jugendfeuerwehr mit Marktmeisterin Monika Schröppel und Abteilungskommandant Andreas Sackmann

Foto: Lothar Schwark

Als ehrenamtlicher Mitarbeiter der Seenotretter stellte Reinhard Bauer deren Arbeit vor. Bei jungen Besuchern war die Freude groß, wenn sie sich unter seiner Aufsicht die Rettungsweste anlegen durften. Auffällig war diesmal , dass immer mehr Besucher mit der Stadtbahn anreisen. Trotz Doppeltraktion waren die meisten Züge voll belegt.

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