Ausstellung in Freudenstadt
: Astrofotografie zwischen Kosmos und Lichtverschmutzung

Die Ausstellung mit mehr als 20 Werken von Astrofotograf Frank Göttler ist noch bis zum 11. Dezember im Landratsamt Freudenstadt zu sehen.
Von
red
Freudenstadt
Jetzt in der App anhören

Bei der Ausstellungseröffnung (von links): Landrat Andreas Junt, Astrofotograf Frank Göttler und Kreisvolkshochschule-Direktor Sascha Falk

Landratsamt
  • Ausstellung „Licht und Sternenstaub“ im Landratsamt Freudenstadt, zu sehen bis 11. Dezember.
  • Über 20 Werke von Astrofotograf Frank Göttler – ergänzt durch zwei Erklärtafeln.
  • Eröffnung gut besucht – Landrat Andreas Junt betonte Schutz natürlicher Dunkelheit.
  • Göttler: Weltraum ist ohne Raumschiff erlebbar, Lichtverschmutzung bleibt zentrales Thema.
  • Bilder zeigen echte Deep-Sky-Fotografie, keine KI, oft mit stundenlangen Belichtungen.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Bei der Eröffnung der Ausstellung „Licht und Sternenstaub - Astrofotografie zwischen Kosmos und Lichtverschmutzung“ durfte sich Landrat Andreas Junt über ein volles Haus freuen. Zahlreiche interessierte Besucher füllten das Foyer des Landratsamtes Freudenstadt bis auf den letzten Sitzplatz, um die Bilder des Astrofotografen Frank Göttler in Augenschein zu nehmen. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor.

Der Landrat zeigte sich demnach beeindruckt von den fotografisch festgehaltenen Emissionsnebeln und fernen Galaxien. Gleichzeitig habe er den nachdenklich stimmenden Untertitel der Ausstellung „Astrofotografie zwischen Kosmos und Lichtverschmutzung“ aufgegriffen. Wann und wo, stellte er die Frage, sei absolute Dunkelheit bei all der selbstverständlichen Nachtbeleuchtung durch Städte und Straßenverkehr noch wirklich erlebbar? Die hiesige Region, der Landkreis Freudenstadt mit seinen Höhenlagen, seinen dichten Wäldern und klaren Nächten, böte noch die Chance, den Sternenhimmel zu erleben und plötzlich zu merken, wie groß und gleichzeitig still das Universum über einem sei, so Junt.

Er dankte Frank Göttler dafür, dass dieser mit seinen Bildern zeige, dass der Himmel nicht nur Hintergrund ist, sondern ein Erlebnisraum, den es ebenfalls zu schützen gelte durch den verantwortungsvollen Umgang mit Licht. Sein Dank galt auch dem Leiter der Kreisvolkshochschule, Sascha Falk, der die Ausstellungsvorbereitungen organisatorisch begleitet hatte.

Es braucht kein Raumschiff, um den Weltraum zu erleben

Anschließend führte der Fotograf selbst sachkundig in die Ausstellung ein und stellte fest, dass kein Raumschiff vonnöten sei, um den Weltraum erlebbar zu machen. Denn der Mensch befinde sich auf einem Planeten, der um einen Stern kreist, und damit folglich mitten im Kosmos. Auch Göttler ging auf das Thema Lichtverschmutzung ein. Seine faszinierenden und farbintensiven Aufnahmen sollen dazu einladen, die Schönheit und Weite des Kosmos zu entdecken und zugleich daran erinnern, wie wertvoll natürliche Dunkelheit geworden ist.

Kreis Freudenstadt

Alles Wichtige aus dem Kreis Freudenstadt.

Zum Whatsapp Kanal

Von Hause aus ist der leidenschaftliche Astrofotograf Diplom-Pharmazeut, Apotheker und Lehrer an der Beruflichen Schule Horb. Seit mehreren Jahren beschäftigt er sich intensiv mit „Deep-Sky-Astrofotografie“. Dabei verbindet er naturwissenschaftliche Neugier, moderne Aufnahmetechnik und aufwendige digitale Bildbearbeitung. Es handelt sich aber keinesfalls um KI-generierte oder unterstützte Bilder, sondern um echte Fotografien, die oft über viele Stunden entstehen.

Mehr als 20 Arbeiten sind ausgestellt

Die Ausstellung mit mehr als 20 Arbeiten wird ergänzt durch zwei aufschlussreiche Erklärtafeln, die das zunehmende Satellitenaufkommen im Weltraum sowie die Lichtverschmutzung thematisieren.

Die musikalische Umrahmung durch die Band „No Constant Sorrow“ rundete die Vernissage stimmungsvoll ab. Die Ausstellung „Licht und Sternenstaub - Astrofotografie zwischen Kosmos und Lichtverschmutzung“ ist bis zum 11. Dezember zu den üblichen Öffnungszeiten im Landratsamt Freudenstadt, Herrenfelder Straße 14, zu sehen.