Abgeordneter für Kreis Freudenstadt und Calw: Das sagt Klaus Mack zur Kandidatur von Friedrich Merz

Friedrich Merz tritt für die Union als Kanzlerkandidat an. (Archivbild)
dpa/Michael KappelerAm Ende ging alles ganz schnell: Erst verzichtete am Montag Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst öffentlich auf eine Kanzlerkandidatur, dann machte Markus Söder am Dienstagmorgen einen Rückzieher. Damit steht fest: Die Union wird im kommenden Jahr mit Friedrich Merz als Spitzenkandidat in den Bundestagswahlkampf gehen.
Schnell war aber auch Klaus Mack, der CDU-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Calw/Freudenstadt. Noch am Dienstagmittag sprach sich Mack mit einer Pressemitteilung für Merz aus.
„Hohe Sachkompetenz, Glaubwürdigkeit, Führungsstärke: Genau deshalb ist Friedrich Merz für mich der richtige Kanzlerkandidat“, schreibt Mack. „Er packt Probleme an, um sie zu lösen. In der Union genießt Merz große Rückendeckung. Die CDU ist unter seiner Führung wieder die stärkste politische Kraft in Deutschland.“
Offenbar ist auch Mack bewusst, dass Merz selbst innerhalb der CDU wegen seiner impulsiven Art und seiner populistischen Äußerungen zum Thema Migration mitunter nicht ganz unumstritten ist. „Ohne Zweifel hat Friedrich Merz Ecken und Kanten“, schreibt Mack. „Aber er hat vor allem eine klare Haltung.“
Der Machtkampf um die Kanzlerkandidatur fand diesmal größtenteils hinter verschlossenen Türen statt. Anders also als noch vor rund drei Jahren, als Söder und Armin Laschet in aller Öffentlichkeit um die Kandidatur kämpften. In dieser Situation hatte sich Mack öffentlich für Söder ausgesprochen – damals noch, bevor die Kanzlerkandidatenfrage offiziell entschieden war.