Polizei mahnt und gibt Tipps
: Mit der Zeitumstellung beginnt im Raum Freiburg auch die Hochsaison für Einbrecher

Mit der dunklen Jahreszeit steigen auch die Einbrüche in Wohnungen und Häuser an. Die Polizei Freiburg gibt Tipps und bietet am kommenden Montag Telefonberatung zum Thema Einbruchschutz an.
Von
Ralf Deckert
Freiburg
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Symbolfoto - Einbrüche: ARCHIV - 19.01.2016, Bayern, Aufseß: ARCHIV - ILLUSTRATION - 19.01.2016, Bayern, Aufseß: Der Schatten eines Mannes ist hinter einer gläsernen Wohnungstür zu sehen. (zu dpa: «Hessen verstärkt Kampf gegen Einbrecher») Foto: Nicolas Armer/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Fenster und Türen sollen beim verlassen der Wohnung immer geschlossen bleiben, um es Einbrechern möglichst schwer zu machen. (Symbolfoto)

Nicolas Armer/dpa
  • Mit der dunklen Jahreszeit und der Zeitumstellung steigt die Gefahr von Wohnungseinbrüchen.
  • Polizei Freiburg warnt zum „Tag des Einbruchschutzes“ und richtet am Montag eine Hotline ein.
  • Tipp von Präventionsexperte Frank Erny: Plan A Anwesenheit vortäuschen, Plan B Technik an Türen und Fenstern.
  • Fenster und Türen stets schließen, keine Hinweise auf Abwesenheit in sozialen Medien teilen.
  • Fallzahlen schwanken: 2023 etwa 670 Delikte, 2021 rund 340 – die dunkle Jahreszeit beginnt.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Mit Beginn der dunklen Jahreszeit und der Zeitumstellung auf die Winterzeit beginnt die Hochsaison für Einbrecher. Die Freiburger Polizei warnt zum „Tag des Einbruchschutzes“ vor steigenden Fallzahlen und mahnt zur Vorsicht. Am kommenden Montag wird eine Hotline für Beratungen zum Thema Einbruchschutz eingerichtet.

Frank Erny ist Kriminalhauptkommissar in Emmendingen und ausgewiesener Präventionsexperte im Raum Freiburg. Er betont: „Wer sein Haus oder seine Wohnung vor Einbrechern schützen will, braucht einen Plan A und einen Plan B.“

Anwesenheit vortäuschen

Wobei Plan A bedeute, dass bei Abwesenheit am Abend potenziellen Einbrechern vorgetäuscht werden sollte, dass jemand zu Hause ist. Dafür könne man beispielsweise ein Licht anlassen. Einbrecher würden spontan entscheiden, wo sie einsteigen, und nicht viel Zeit in ein einzelnes Objekt investieren oder gar überprüfen, ob wirklich jemand in der Wohnung ist, wenn das Licht eingeschaltet ist.

Je schwerer man in eine Wohnung kommt, desto besser sei es, so der Beamte. Plan B sei daher eine gute technische Absicherung von Fenstern und Türen. Denn Einbrecher, so Erny, seien Kriminelle, die immer den Weg des geringsten Widerstands wählen, weshalb auch Wohnungen in Randlagen oder Häuser ohne Umzäunung eher gefährdet seien als ein alarmgesicherter Wohnraum in belebter Innenstadtlage.

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Frank Erny ist Präventionsexperte beim Polizeipräsidium Freiburg.

Frank Erny ist Präventionsexperte beim Polizeipräsidium Freiburg.

Polizeipräsidium Freiburg

Wie man Fenster und Türen effektiv sichert, ist ein Thema, zu dem die Polizei im Bedarfsfall auch Beratung vor Ort anbietet.

Fallzahlen variieren stark

Die dunkle Jahreszeit biete Einbrechern den Schutz, den sie bei ihrer Arbeit bräuchten, betont Frank Erny. Wobei die Fallzahlen in der Region Freiburg von Jahr zu variieren, sagt Polizeisprecher Árpád Kurgyis.

Zuletzt habe man im Freiburger Umland gegenüber 2025 einen Anstieg und in der Stadt leicht rückläufige Einbruchszahlen registriert. „Wobei die dunkle Jahreszeit ja erst beginnt“, sagt Kurgyis.

Mit rund 670 Delikten sei 2023 zuletzt das am höchsten belastete Jahr gewesen, während im Corona-Jahr 2021 nur rund 340 Einbrüche im Zuständigkeitsbereich der Freiburger Polizei angezeigt worden seien.

Aufmerksame Nachbarschaft als wichtiger Faktor

Wichtig sei, dass Fenster und Türen geschlossen bleiben, vor allem, wenn man außer Haus ist. Gekippte Fenster seien leicht zu überwinden. Sollte man einen Schlüssel verlieren, sei es wichtig, anschließend die ganze Schließanlage zu tauschen.

Und man soll in den sozialen Medien keine Hinweise darauf geben, dass man nicht zu Hause oder in den Ferien ist.

Hilfreich sei es zudem, wenn eine Nachbarschaft aufmerksam sei, ob es verdächtige Vorkommnisse im gemeinsamen Umfeld gibt. Dies sei das ganze Jahr über wichtig und hilfreich.

Die Infohotline zum Einbruchschutz

Die Infohotline des Polizeipräsidiums Freiburg ist am Montag, 26. Oktober, unter der Nummer 07641/6582300 von 13 bis 18 Uhr für Beratungen rund ums Thema Einbruchschutz erreichbar.