Häufung von Trickdiebstählen
: Polizei warnt vor falschen Handwerkern und Ablesern in Freiburg

Weil es in Freiburg zuletzt zu einer Häufung von Trickdiebstählen durch falsche Handwerker und Ableser gekommen ist, hat die Polizei eine Warnung veröffentlicht. Vor allem ältere Menschen seien betroffen.
Von
red/fg
Freiburg
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Handwerker: ARCHIV - 05.09.2023, Baden-Württemberg, Plankstadt: Ein Mitarbeiter in einem Handwerksbetrieb für Heizungsbau arbeitet in einem Heizungskeller eines Sportheims an der Installation der Technik für eine Wärmepumpe. (zu dpa: «Mehr Geld im Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerk») Foto: Bernd Weißbrod/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Betrüger, die sich als Handwerker ausgeben, sind derzeit in Freiburg vermehrt unterwegs.

Bernd Weißbrod/dpa
  • Polizei warnt in Freiburg vor Trickdiebstählen durch falsche Handwerker und Ableser.
  • Täter geben Kontrollen von Zählern oder technische Prüfungen an, um in Wohnungen zu kommen.
  • Betroffen sind vor allem ältere Menschen – der Zugang erfolgt meist unangekündigt.
  • Empfehlungen: Identität beim Unternehmen prüfen, Tür nur gesichert öffnen, nicht unbeaufsichtigt lassen.
  • Bei Verdacht Polizei informieren, in dringenden Fällen 110 wählen und Spuren nicht verändern.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Im Bereich des Polizeipräsidiums Freiburg kam es in der vergangenen Zeit zu einer Häufung von Trickdiebstählen durch falsche Handwerker und Ableser.

Die Täter gehen dabei äußerst geschickt und sehr professionell vor: Unter dem Vorwand, Wasseruhren oder Stromzähler ablesen zu wollen oder technische Überprüfungen durchführen zu müssen, verschaffen sie sich Zutritt zu Wohnungen und Anwesen der meist älteren Bewohnerinnen und Bewohner.

Die Polizei rät daher zu besonderer Vorsicht. Man solle keine unbekannten Personen unangemeldet in die Wohnung lassen, ihre Identität und den Auftrag direkt beim zuständigen Unternehmen überprüfen und die Tür nur gesichert öffnen. Während des Besuchs sollte man die Person nicht unbeaufsichtigt lassen, im Zweifel Nachbarn oder eine Vertrauensperson hinzuziehen und Wertsachen sicher aufbewahren.

Wer verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Opfer einer solchen Masche geworden ist, wird gebeten, die Polizei zu informieren. Zudem solle man in dringenden Fällen den Notruf 110 wählen. Nach einem Diebstahl sollten Gegenstände möglichst nicht berührt oder verändert werden, um mögliche Spuren zu erhalten.