Gleisbauarbeiten stehen vor dem Abschluss: Ab Montag fährt die Linie 3 wieder wie gewohnt durch den Freiburger Norden

Die Gleise im Freiburger Norden wurden umfassend erneuert.
VAG Freiburg/Anja Thölking- Linie 3 fährt ab Montag, 19. Oktober, wieder planmäßig durch den Freiburger Norden.
- VAG schloss die Gleissanierung in Brühl und Zähringen fristgerecht ab.
- Rund sieben Millionen Euro Investition, davon rund vier Millionen aus dem GVFG.
- Rasengleise und Fugengittersteine: etwa 50 Prozent der Strecke entsiegelt oder teilentsiegelt.
- Neue Gleise bringen ruhigere, leisere Fahrten; Bund förderte Klimaanpassung mit 40.000 Euro.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Im Freiburger Norden gibt es bald eine Baustelle weniger. Die Freiburger Verkehrs AG (VAG) wird die umfassende Gleissanierung in Brühl und Zähringen planmäßig abschließen. Ab Montag, 19. Oktober, fährt die Straßenbahnlinie 3 wieder ohne Einschränkungen und nach dem regulären Fahrplan. Auch die während der Bauzeit notwendigen Fahrplananpassungen auf weiteren Linien entfallen.
Die Baumaßnahme verbessert nicht nur die Infrastruktur, sondern soll auch die Klimaanpassung entlang der Strecke stärken. Wo es möglich war, hat die VAG Rasengleise angelegt oder Flächen mit Fugengittersteinen teilentsiegelt. So sind inzwischen rund 50 Prozent des Abschnitts entsiegelt oder teilentsiegelt, teilt die VAG mit.
Bund fördert Klimaanpassung
Die Maßnahmen wurden mit 40.000 Euro vom Bund gefördert. Grüngleise können Regenwasser besser aufnehmen, tragen zur Kühlung der Umgebung bei und mindern die Verkehrsgeräusche.
„Hitzewellen und Starkregen werden künftig häufiger auftreten. Begrünte Gleise leisten einen wichtigen Beitrag dazu, unsere Stadt widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels zu machen“, erläuterte der VAG-Vorsitzende Oliver Benz.
Mehr Komfort auf der Linie 3
Die neuen Gleise sorgen für ein ruhigeres Fahrverhalten der Stadtbahnen. Das bislang bekannte Schwanken der Fahrzeuge zwischen den Haltestellen „Hornusstraße“ und „Reutebachgasse“ gehört laut VAG der Vergangenheit an.
Die Sanierungsarbeiten waren notwendig, da Teile der Gleisanlage bereits mehrere Jahrzehnte alt waren. Mit der Erneuerung wird die Zuverlässigkeit der Strecke erhöht und der Wartungsaufwand verringert. Zudem fahren die Bahnen künftig leiser. Sehr zur Freude der Anwohner.
Baukosten von rund sieben Millionen Euro
Während der Bauarbeiten, die am Dienstag, 26. Mai, begonnen hatten, führten unter anderem mehrere starke Hitzephasen und weitere nötige Bodenarbeiten zu zusätzlichem Aufwand. Die VAG schloss die Baumaßnahme dennoch innerhalb des vorgesehenen Zeitrahmens ab.
Die Gesamtkosten belaufen sich voraussichtlich auf rund sieben Millionen Euro. Das Projekt wird im Rahmen des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG) mit rund vier Millionen Euro gefördert.
„Große Infrastrukturprojekte sind für Fahrgäste und Anwohnende immer mit Einschränkungen verbunden. Umso wichtiger ist es, dass wir die Arbeiten wie geplant abschließen konnten. Das zeigt, dass die intensive Vorbereitung und die enge Abstimmung mit sehr vielen Beteiligten erfolgreich waren“, bilanziert VAG-Vorsitzender Stephan Bartosch.
VAG dankt für Geduld und Verständnis
Während der Bauarbeiten hatte die VAG einen umfassenden Schienenersatzverkehr angeboten. Gleichzeitig war es aufgrund verschiedener Baumaßnahmen unterschiedlicher Akteure über mehrere Monate hinweg zu Einschränkungen für Fahrgäste, Anwohner und den Straßenverkehr gekommen.

Die Baustelle hatte Auswirkungen auf den Straßenverkehr und die Lärmbelastung für die Anwohner.
VAG Freiburg/Anja ThölkingDie VAG bedankte sich deshalb ausdrücklich für das Verständnis und die Geduld der Anwohner, der Gewerbetreibenden sowie ihrer Fahrgäste.
„Die Investition kommt unseren Fahrgästen unmittelbar zugute. Mit den erneuerten Gleisen und Haltestellen schaffen wir die Grundlage für einen zuverlässigen und leistungsfähigen Stadtbahnverkehr im Freiburger Norden“, sagte Benz.


