Blick auf badischen Revolutionär
: Leiter des Stadtarchivs führt durch die „Max Dortu Ausstellung“

Das Freiburger Stadtarchiv zeigt derzeit eine Ausstellung zum Leben und Wirken von Maximilian Dortu. Die Führung ist kostenlos und erfordert keine Anmeldung.
Von
red/pm
Freiburg
Jetzt in der App anhören
Max Dortu, in: Wilhelm Blos: Die deutsche Revolution, Stuttgart 1893. (Illustration)

Max Dortu, in: Wilhelm Blos: Die deutsche Revolution, Stuttgart 1893. (Illustration)

Otto E. Lau
  • Das Stadtarchiv Freiburg bietet am Mittwoch, 7. Oktober, um 15 Uhr eine Führung an.
  • Florian Hoffmann leitet die kostenlose Führung durch die Ausstellung im Stadtarchiv.
  • Thema ist Maximilian Dortu: geboren 1826 in Potsdam, hingerichtet am 31. Juli 1849 in Freiburg.
  • Die Schau zeigt Stationen seines Lebens und ordnet sie in die Freiburger Revolutionsgeschichte ein.
  • Dortu wurde nach seinem Tod zur Symbolfigur der Bewegung von 1848/49 – ohne Anmeldung teilnehmbar.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Das Stadtarchiv Freiburg lädt am Mittwoch, 7. Oktober, um 15 Uhr zu einer öffentlichen Führung durch die Studioausstellung „Maximilian Dortu – Ein Leben für Freiheit und Gerechtigkeit“ ein (Stadtarchiv Freiburg, Neuer Messplatz 5a).

Florian Hoffmann, Leiter des Stadtarchivs, führt durch die Ausstellung. Die Teilnahme ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Dortu wurde wegen „Kriegsverrats“ hingerichtet

Maximilian Dortu wurde 1826 in Potsdam geboren und starb mit nur 23 Jahren in Freiburg. Am 31. Juli 1849 wurde er auf dem Alten Friedhof in der Wiehre „wegen Kriegsverrats“ hingerichtet.

Bis heute bewegt sein Schicksal viele Menschen in Freiburg. Die letzten beiden Jahre seines kurzen Lebens widmete Dortu dem Kampf für Freiheit und soziale Gerechtigkeit – zunächst in seiner brandenburgischen Heimat, ab Mai 1849 als Mitstreiter der Badischen Revolution.

Dortus Wirken wird eingeordnet

Nach seinem Tod wurde er von Weggefährten schnell zum „Helden“ und „Märtyrer“ verklärt. In Freiburg entwickelte er sich zu einer Symbolfigur der revolutionären Bewegung von 1848/49.

Die Ausstellung im Stadtarchiv zeigt wichtige Stationen seines Lebenswegs, stellt Verbindungen zu weiteren Akteuren der demokratischen Bewegung her und ordnet die Ereignisse in die Freiburger Revolutionsgeschichte ein.