Mehr Videoüberwachung
: Sicherheit hat auch in Altensteig für viele Bürger höchste Priorität

CDU-Landtagskandidat Carl Christian Hirsch hat Bürgermeister Oliver Valha besucht. Im Mittelpunkt standen die Themen Sicherheit, kommunale Förderung und Stärkung des Ehrenamts.
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(red/pm)
Oberndorf
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Oliver Valha und Carl Christian Hirsch tauschten sich in Altensteig aus.

Heike Gäbler

Bürgermeister Valha berichtete, dass das Thema Sicherheit für viele Bürgerinnen und Bürger derzeit höchste Priorität habe. Altensteig plane deshalb den gezielten Einsatz von Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen, insbesondere im Parkhaus und an Schulstandorten.

„Die Menschen wollen, dass öffentliche Räume sicher sind – und dass Vandalismus und Sachbeschädigungen konsequent verfolgt werden können“, so Valha.

Carl Christian Hirsch begrüßte diesen Ansatz ausdrücklich. „Schlimm genug, dass wir das brauchen.“ Die jüngste Änderung des Landesdatenschutzgesetzes ermögliche Kommunen aber mehr Handlungsspielraum beim Einsatz von Kameras, erklärte Hirsch. Seine Meinung: „Es geht nicht darum, überall Kameras aufzuhängen, sondern darum, diejenigen zu schützen, die sich im öffentlichen Raum sicher bewegen wollen.“

Zugang zu Fördergeldern ist oft aufwendig

Neben dem Thema Sicherheit ging es auch um die Herausforderungen bei Förderprogrammen. Altensteig habe zwar von verschiedenen Landesmitteln profitieren können, doch der Zugang zu Fördergeldern bleibe oft aufwendig. „Wir brauchen weniger Programme mit weniger Verwaltungsaufwand und eben mehr Wirkung“, so Hirsch. „Ein klarer Fokus auf Sicherheit, Bildung und Infrastruktur würde Kommunen entlasten und Entscheidungswege vereinfachen.“

Ein weiteres Thema war die Zukunft des Vereins- und Sportlebens in Altensteig. Hirsch regte an, ein Sportentwicklungskonzept zusammen mit den Vereinen zu entwickeln, das den Zustand und Bedarf der Sportanlagen systematisch erfasst und eine Grundlage für künftige Investitionen schafft. Valha zeigte sich sehr angetan von dem Vorschlag und betonte, wie wichtig, gut ausgestattete Sportstätten für das gesellschaftliche Leben seien.

Die Stadt versucht die Vereine gezielt zu unterstützen

Im Gespräch wurde auch deutlich, wie stark sich Altensteig für seine Vereine und Ehrenamtlichen engagiert. Steigende Fixkosten bei Vereinsfesten – etwa für Biergarnituren, Kühlwagen oder Technik – stellen viele Vereine zunehmend vor Herausforderungen. Die Stadt versuche, hier gezielt zu unterstützen, etwa durch Zuschüsse zu Fixkosten oder Fortbildungen im Musik- und Sportbereich.

„Das Vereinsleben prägt unsere Gemeinschaft und gibt Kindern und Jugendlichen Halt“, sagte Valha. „Damit Städte und Gemeinden das weiter fördern können, brauchen sie wieder mehr finanziellen Spielraum – und weniger Bürokratie bei der Mittelvergabe“, stimmte Hirsch zu.

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