Entwicklung in Egenhausen: Ein Haus für Versorgung, Sicherheit und Gemeinschaft

Großes Interesse herrschte bei der Feuerwehr.
Sven HolderAuf dem Gelände des ehemaligen und inzwischen abgerissenen Konsumgebäudes in Egenhausen soll bald ein neues Bürgerhaus entstehen – mit Feuerwehrunterkunft, ärztliche Versorgung und Veranstaltungsraum, etwa für Feste.
Nun wurde der Vorentwurf für das neue Bürgerhaus den künftigen Hauptnutzern vorgestellt. Das Büro Lieb präsentierte Vertreterinnen und Vertretern der Feuerwehr sowie des lokalen Ärzteteams das architektonische Konzept und die geplante Struktur des Gebäudes.
An die örtliche Strukturangepasste Bauweise
Der Entwurf setzt auf eine kleingliedrige, an die örtliche Struktur angepasste Bauweise, die eine gute Einbindung in das bestehende Ortsbild ermöglicht, berichtet die Gemeinde im Anschluss. Die funktionale Gliederung des Gebäudes soll den verschiedenen Nutzungen – Feuerwehr, Dorfgemeinschaftsraum und Arztpraxis – jeweils optimale räumliche Voraussetzungen bieten.
Die Anwesenden verfolgten die Vorstellung mit großem Interesse. Besonders die Feuerwehr brachte sich aktiv ein und stellte zahlreiche Fragen, die das starke Engagement und die Bedeutung des Projekts für ihre zukünftige Arbeit unterstrichen, heißt es in der Mitteilung weiter. Die Rückmeldungen waren durchweg konstruktiv, und die Feuerwehr bedankte sich bei der Gemeinde ausdrücklich für die Weiterentwicklung des Vorhabens.

Die Feuerwehrleute diskutierten engagiert mit.
Foto: Sven HolderMit der Zusammenführung von Feuerwehr, ärztlicher Versorgung und Dorfgemeinschaftsraum entsteht ein zentraler, lebendiger Mittelpunkt in der Ortsmitte, der Versorgung, Sicherheit und Gemeinschaft nachhaltig stärkt.
Innerhalb des Gemeinderats wird dem Projekt dabei eine wichtige Rolle für die Entwicklung der Ortsmitte zugeschrieben. Diese positive Grundhaltung bildet auch weiterhin den Rahmen für die nächsten Schritte.

Präsentation des Büros Lieb
Foto: Sven HolderOffizielle Planungsphase beginnt
Mit der Präsentation des Vorentwurfs beginnt nun offiziell die Planungsphase für das Baugenehmigungsverfahren. In dieser Phase können sich die künftigen Nutzer weiterhin aktiv einbringen und ihre Anforderungen konkretisieren. Die Gemeinde freut sich über das positive Echo und auf die weitere Zusammenarbeit bei dem für Egenhausen so wichtigen Zukunftsprojekt. Erst kürzlich war im Gemeinderat durch eine Änderung des Sanierungsgebiets Egenhausen I der Weg für eine Förderung geebnet worden – vorher hatte ein Teil des Geländes im Sanierungsgebiet gelegen, was einer Förderung entgegenstünde. Wird dieser Antrag bewilligt, könnten rund 727 000 Euro zugeschossen werden.