Städtepartnerschaft: Rosenfeld und Moissy-Cramayel zu Gast im malerischen Annecy

Teilnehmer aus Rosenfeld und Moissy-Cramayel
Gerd Antonowitsch- Delegationen aus Rosenfeld und Moissy-Cramayel reisten gemeinsam ins idyllische Annecy.
- Im Fokus standen Austausch, Stadtführung durch die Altstadt und das Schloss über der Stadt.
- Kulinarik prägte die Reise: Tartiflette und Verkostungen von Reblochon, Beaufort und Tomme.
- Besuch einer Käserei zeigte Handwerk und Reifung regionaler Sorten – inkl. verschiedener Reifegrade.
- Vorbereitungen zum Almabtrieb prägten die Stadt, mit Handwerkerständen, Trachten und Alphornklängen.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Ein unvergessliches Wochenende voller kultureller Entdeckungen, kulinarischer Höhepunkte und gelebter europäischer Freundschaft liegt hinter den Komitees der Städtepartnerschaft zwischen Rosenfeld und dem französischen Moissy-Cramayel.
Mit einer Delegation von rund 30 Personen reisten die engagierten Partnerschaftsmitglieder laut Mitteilung gemeinsam in das idyllische Annecy, das auch als das „Venedig der Alpen“ bekannt ist. Im Mittelpunkt der Begegnung standen neben dem intensiven Austausch die Erkundung der historischen Stadt und die tief verwurzelte Käsetradition der Region Savoyen.
Altstadt von Annecy bietet traumhafte Kulisse
Die historische Altstadt von Annecy bot eine traumhafte Kulisse für das Treffen. Bei einer ausführlichen Stadtführung tauchte die deutsch-französische Gruppe tief in die Geschichte und Architektur der Stadt ein. Vorbei an den romantischen Kanälen, den mittelalterlichen Gassen und den farbenfrohen Fassaden führte der Weg auch zu dem über der Stadt thronenden Schloss. „Die besondere Atmosphäre von Annecy, eingebettet zwischen Bergen und dem tiefblauen, kristallklaren See, begeisterte die Teilnehmer nachhaltig und bot den perfekten Rahmen, um bestehende Freundschaften zu vertiefen“, heißt es.

Annecy, das Venedig der Alpen
Gerd AntonowitschNeben den optischen Eindrücken kam auch der Gaumen nicht zu kurz: Die kulinarische Vielfalt der Region wurde ausgiebig erkundet. Ein Höhepunkt war die Verkostung der regionalen Spezialität Tartiflette – ein deftiger, herzerwärmender Auflauf aus Kartoffeln, Speck, Zwiebeln und reichlich geschmolzenem Reblochon-Käse. Die gemeinsame Mahlzeit spiegelte die Kernidee der Städtepartnerschaft wider: Kultur geht durch den Magen, und am Tisch wird Gemeinschaft spürbar.
Die Reise stand ganz im Zeichen des savoyischen Käses. Um die Geheimnisse hinter den handwerklichen Köstlichkeiten zu lüften, besuchte die Reisegruppe eine nahegelegene Käserei. Hier erfuhren die Teilnehmer aus Rosenfeld und Moissy-Cramayel hautnah, wie die für die Region typischen Käsesorten mit viel Geduld und handwerklichem Geschick veredelt und bis zur perfekten Reife gepflegt werden.Ob Reblochon, Beaufort oder Tomme de Savoie – die Verkostung der verschiedenen Reifegrade machte deutlich, wie viel Tradition und Heimatliebe in diesem Handwerk stecken.

Der Persillé de Tignes reift im Käsekeller.
Gerd AntonowitschEin besonderes kulturelles Highlight wartete am Tag, als sich die Region auf den traditionellen Almabtrieb (Retour des Alpages) vorbereitete. Auch wenn die Delegation die geschmückten Viehherden selbst verpasste, war die feierliche Vorfreude in der Stadt mit Händen zu greifen.
Die Gruppe erlebte hautnah den Aufbau dieses riesigen Volksfestes und das bunte Treiben in den Straßen. Überall entstanden Handwerkerstände, historische Trachtengruppen kamen zusammen und die Klänge von traditionellen Alphornbläsern und Musikanten stimmten auf das Spektakel ein. Diese lebendige Pflege der regionalen Identität hinterließ bei den Gästen tiefen Eindruck.
„Dieses Wochenende hat einmal mehr gezeigt, wie lebendig unsere Partnerschaft ist“, betonte Alexandra Gühring, Vorsitzende des Städtepartnerschaftskomitees Rosenfeld, sichtlich begeistert. „Das gemeinsame Erleben der Kultur, die kulinarischen Entdeckungen rund um den savoyischen Käse und die fantastische Kulisse von Annecy haben uns noch enger mit unseren französischen Freunden zusammengeschweißt. Es sind genau diese Begegnungen, die unsere europäische Freundschaft mit Leben füllen.“
