Sommerschule am Gymnasium Balingen
: Lernen mit Ferienfeeling? Diese Schule macht’s möglich

Die Sommerschule am Gymnasium Balingen bietet eine ausgewogene Mischung an Lerninhalten und erlebnispädagogischen Aktivitäten.
Von
Andrea Maute
Balingen
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Fürs neue Schuljahr pauken und trotzdem die Ferienstimmung aufrechterhalten? In der Sommerschule kein Problem.

Fürs neue Schuljahr pauken und trotzdem die Ferienstimmung aufrechterhalten? In der Sommerschule kein Problem.

Andrea Maute
  • Sommerschule am Gymnasium Balingen: sanfter Wiedereinstieg nach den Ferien.
  • Lernen ohne Leistungsdruck in Deutsch, Mathe, Englisch und Französisch.
  • Erlebniseinheiten halten Feriengefühl: Freibadbesuch und Training mit Planet Eater.
  • Dieses Jahr erstmals größer – 51 Teilnehmende, Kooperation mit Realschule Balingen.
  • Fokus auf Ich-Stärke und Gemeinschaft, Schulsozialarbeit unterstützt individuelle Bedürfnisse.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Sommerferien sind auf der Zielgeraden, in der kommenden Woche wird das neue Schuljahr eingeläutet. Und bisweilen macht sich, mit Blick auf den 14. September, eine gewisse Anspannung breit. Denn vom entspannten Ferienmodus zurück in den Unterrichtsmodus zu kommen, fällt oftmals schwer.

Der ideale Übergang, um nach den langen Ferienwochen einen sanften, strukturierten Wiedereinstieg in den Schulalltag zu finden und einen abrupten Start zu vermeiden, ist die Sommerschule, die seit sechs Jahren auch am Gymnasium Balingen durchgeführt wird.

Lern- und Erlebniseinheiten

Schon beim Gang durch die Flure bekommt man eine Ahnung, auf welchem Konzept sie basiert. In bunten Lettern prangt das Wort Sommerschule auf einem Plakat. Folienballone in Form von Palmen und Papageien zeigen: Die Sommerferien sind noch sehr präsent. Und das ist auch so gewollt, denn die täglichen Lerneinheiten werden hier mit spielerischen und praktischen Aktivitäten kombiniert, die eben dieses Feriengefühl noch einige Tage aufrechterhalten.

Es ist, wie Tilman Kröger erklärt, eine „gefühlte Ferienverlängerung“ mit erlebnisorientierten Angeboten, die in ausgewogenem Verhältnis zur Lernzeit stehen, in der ohne Leistungs- und Zeitdruck Grundlagen in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch und Französisch aufgefrischt und Impulse für das neue Schuljahr gesetzt werden.

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„Wir sind froh, dass wir die Sommerschule auch in diesem Jahr wieder durchführen können“, sagt Tilman Kröger. Die aufwendige Vorbereitung nehmen er und seine Kolleginnen und Kollegen dafür gerne in Kauf. Denn nicht nur für die teilnehmenden Fünft- bis Siebtklässler ist sie ein Gewinn. Auch die vielen positiven Rückmeldungen von Eltern, die die Lehrkräfte auch heuer wieder erreicht haben, zeigen, wie wertvoll die Woche ist.

Dieses Mal in größerem Rahmen

In diesem Jahr geht die Sommerschule gemäß neuer Vorgabe in größerem Rahmen über die Bühne. Wurden in den Vorjahren rund 30 Schülerinnen und Schüler betreut, sind es nunmehr 51.

Diese Dimension ist auch für die Organisatoren Neuland. Umso mehr freut sich Tilman Kröger, „dass alles sehr gut funktioniert.“

Sommer und Schule? Das passt, sind sich die Schüler einig.

Sommer und Schule? Das passt, sind sich die Schüler einig.

Andrea Maute

Lag der Fokus schon von Beginn an auf der individuellen Förderung, rücken die individuellen Bedürfnisse heuer noch mehr in den Mittelpunkt. Denn Lernen – das ist nicht nur Mathematik, Deutsch, Englisch und Französisch. Es ist auch ein zentraler Ausdruck und Wegbereiter von Ich-Stärke, die von großer Bedeutung für das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und das positive Selbstbild ist.

Neben fünf Lehrkräften und drei Mentoren ist deshalb auch Schulsozialarbeiterin Kerstin Steudner mit an Bord, die sich diesem Thema widmet.

Was die Sommerschule ebenfalls auszeichnet, ist das Gemeinschaftsgefühl, das sich bereits im Titel „Ich, Du, Wir – Bali hier“ widerspiegelt. Da die Schule in Kooperation mit der Realschule Balingen stattfindet, werden hier neue Kontakte geknüpft.

Zeit, diese zu intensivieren, bietet sich im Rahmen von Erlebniseinheiten wie etwa dem gemeinsamen Freibadbesuch, der bereits ein fester Bestandteil der Sommerschule ist.

Training mit Planet Eater

Unter dem Motto „Wir sind stark“ steht dieses Mal außerdem eine Trainingseinheit mit dem international bekannten Kampfsportzentrum und Fitnessstudio Planet Eater auf dem Programm.

Es ist also alles andere als nur trockener Lernstoff, der hier in den Ferien gepaukt wird. Und am Ende der Woche können die Kinder und Jugendlichen die Sommerschule mit viel Rückenwind für das neue Schuljahr und dem guten Gefühl verlassen, sehr gut darauf vorbereitet zu sein.