„Piccola Italia“ in Burladingen
: Das sagt das Theater Lindenhof zum neuen Restaurant

Im ehemaligen Gasthaus Lindenhof ist kürzlich ein neues Restaurant eingezogen; das „Piccola Italia“ bietet seinen Gäste künftig italienische Küche. Das sagt das Theater.
Von
Celina Drews
Oberndorf
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Das neue Restaurant wurde am vergangenen Samstag eingeweiht.

Drews

„Die Suche nach neuen Pächtern war nicht leicht und wir sind wirklich froh, jemanden gefunden zu haben“, merkt Christian Burmeister-van Dülmen, Vorsitzender der Stiftung Theater Lindenhof, gleich zu Anfang unseres Gesprächs an.

Das Gebäude, in welchem das neue Restaurant kürzlich eingezogen ist, gehört dem Theater – Somit hatten die Verpächter neben dem Theaterbetrieb alle Hände voll zu tun, das leerstehende Gebäude neu zu besetzen.

„Die Gastronomie hat sowieso schon große Probleme“, erklärt Burmeister. „Die Preise sind gestiegen und die Menschen halten ihr Geld zusammen.“ Nach Corona wurde es immer schwieriger für die Gastronomen, ihre Neben- und Personalkosten zu stemmen. Dazu komme noch der Personalmangel. „Große Gaststätten lohnen sich einfach nicht mehr“, bedauert Burmeister.

Andrang im Restaurant ist groß

Sieben Monate habe man nach neuen Pächtern gesucht; nur rund eine Handvoll Menschen hätten sich für eine Besichtigung interessiert. Dabei hatten sie alle unterschiedliche Angebote im Gepäck: Von indischer bis schwäbischer Küche sei alles dabei gewesen.

Darüber, dass es mit den italienischen Pächtern gleich so gut geklappt habe, sei man erfreut. „Sie haben sich sofort in die Lounge und das Gebäude verliebt – und eine Pizzeria hat man hier der Umgebung sowieso sehnlichst erwartet“, meint Burmeister.

Das sehe man auch an dem Andrang: Seit der Eröffnung sei das Restaurant durchgängig voll. „Dazu kommen noch die Leute, die ‚Pizza to go‘‚bestellen.“ Dass das neue Restaurant so gut ankomme, sei natürlich schön, bedeute aber auch, dass Gäste manchmal etwas warten müssten. „Man kann sagen: Es gab einen beständigen Hunger nach dieser Gastronomie“, scherzt Burmeister.

Barangebot aus der Übergangsphase soll weiter bestehen

Dennoch müsse die Zusammenarbeit natürlich funktionieren. Immerhin sollen sich die Theaterbesucher nach der Vorführung noch im Restaurant über das eben Gesehene unterhalten und anschließend zufrieden nach Hause gehen.

In der Übergangsphase hat das Theater seine Besucher an der Bar mit kleineren Snacks und Getränken bewirtet. Dieses Barangebot soll auch künftig weiter bestehen. „Die Lounge mit der Bar und den Sofas im Foyer kam gut an, ist aber eben auch einfach nicht unser Metier“, gibt der Vorsitzende zu bedenken.

Die Bar und das damit verbundene Angebot möchte man dennoch weiter betreiben. „Noch suchen wir aber Personal dafür, weil die Restaurantbetreiber sich natürlich auf Dauer nicht um beides gleichzeitig kümmern können.“ Außerdem sind die Betreiber selbst noch auf der Suche nach einer geeigneten Bedienung.

Zuversicht über die weitere Zusammenarbeit

„Wenn da 160 Leute in der Pause rüber stürmen und etwas zum Trinken bestellen, ist das natürlich eine Herausforderung“, sagt Burmeister.

Trotzdem sei das Theater zuversichtlich, dass die Zusammenarbeit noch lange bestehe.

„Die ist ja auch absolut im Sinne des Theaters“, meint der Vorstand. „Die Gastronomie ist ein großer Teil des Lindenhofs – weil die Menschen ihren Besuch gerne mit gutem Essen verbinden.“

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