Betreuung in Rosenfeld
: Diese Kita wird bald zur Großbaustelle

Hier wird nicht nur im Sandkasten gebuddelt: Mitte August rücken in einem Rosenfelder Kindergarten die Bagger an.
Von
Volker Schweizer
Oberndorf
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Schwarzwälder Bote

Die Erweiterung der Eilers-Kita nimmt Formen an – nicht mehr nur auf dem Papier. „Mitte August, in der letzten Handwerkerferienwoche, geht’s los“, verkündete Architekt Thomas Arndt am Donnerstagabend im Rosenfelder Gemeinderat. Ein letztes Mal gab er einen Einblick in die Planung, um dann, was das Gremium sicherlich viel mehr interessierte, über den geplanten Bauverlauf zu informieren.

Der Zeitplan: Noch im August geht’s los

Noch im August geht’s los

Ab dem 18. August ist’s wohl aus mit der Ruhe in der Panoramastraße. Die Bauarbeiter rücken an, sie errichten die für den Erweiterungsbau erforderliche Stützmauer und füllen das Gelände auf. Dann, so Arndts Plan, komme auch schon die Bodenplatte und der Hochbau könne beginnen.

Bis Weihnachten, glaubt der Architekt, sehe der Erweiterungsbau von außen schon wie fertig aus. Und wenn das Wetter mitmacht, will er im März die Außenanlagen in Angriff nehmen. Im Juni, spätestens im Juli nächstes Jahres soll die Großbaustelle abgeschlossen sein.

Die Heizung kostet 200 000 Euro

Damit dieses ehrgeizige Ziel erreicht werden kann, hat der Gemeinderat noch weitere Arbeiten vergeben müssen. So kümmert sich die Firma Konzmann aus Balingen für mehr als 200 000 Euro um die Heizung, die Firma Rieber aus Albstadt für knapp 154 000 Euro um die Lüftung und die Firma Stier aus Balingen für 129 000 Euro um die Sanitärinstallation.

Die Elektroarbeiten führt für 184 000 Euro ein Unternehmen aus Freudenstadt durch, die Photovoltaikanlage installiert ein Betrieb aus Sulz und den Blitzschutz bringt eine Firma aus Gottmadingen am Gebäude an.

Weitere knapp 260 000 Euro machte der Gemeinderat für Straßenreparaturarbeiten in ganz Rosenfeld locker. Es werden in mehreren Straßen neue Deckenbeläge eingebaut, Setzungen beseitigt, alte Flickstellen abgefräst, Frostschäden ausgebessert und Schächte abgesenkt. Der Auftrag ging an die Firma Lupold aus Vöhringen.

Auch hier sind Handwerker

In der jüngsten Sitzung war außerdem zu erfahren, dass ab Montag auch Handwerker das Schulzentrum belagern. Weil dort die Heizung schon lange Sperenzien macht, wird die Heizzentrale umgebaut. Außerdem muss die veraltete Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik erneuert werden. Nicht wenige Heizkörper sind noch mit den früher gebräuchlichen Handrädchen versehen. Ein hydraulischer Abgleich soll dafür sorgen, dass sich auch der Energieverbrauch verringert.

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