Meßstetten ehrt Sportler: Nächstes Jahr kommt es noch besser

Die für ihre Leistungen 2024 geehrten Sportlerinnen und Sportler mit Bürgermeister Frank Schroft und den Gemeinderats-Fraktionsvorsitzenden und stellvertretenden Bürgermeistern Matthias Schwarz, Ernst Berger und Oliver Rentschler.
Stadt Meßstetten/Volker BitzerZahlreiche Sportlerinnen und Sportler aus Meßstetten haben 2024 Erfolge auf hoher Ebene gefeiert und sich Pokale und Medaillen bei nationalen und internationalen Meisterschaften – bis hin zu einer WM – erkämpft.
Für ihre herausragenden Platzierungen erhielten sie bei der Sportlerehrung die gebührende Anerkennung im Rathaus samt Handschlag von Bürgermeister Frank Schroft und den Fraktionsvorsitzenden des Gemeinderats. „Wir sind stolz auf unsere Athletinnen und Athleten – egal ob im Einzel- oder Mannschaftssport, im Nachwuchs- oder Leistungssport“, bekräftigte Schroft seinen Respekt. „Sie alle tragen dazu bei, unsere Gemeinschaft lebendig und motiviert zu halten. Ihre Erfolge sind nicht nur schön anzusehen, sondern sie setzen auch Maßstäbe und zeigen, dass harte Arbeit und Leidenschaft sich lohnen.“
Lange Liste trotz hoher Hürden
Hoch sind die Hürden für die Würdigung, und trotzdem war die Liste der Geehrten wieder lang. Sie treten laut Stadtverwaltung entweder für einen Meßstetter Sportverein an oder vertreten als Meßstetter die Farben eines anderen Clubs:
TSV Meßstetten: Wolfgang Krimmel (Leichtathletik); Anne Ammann und Aileen Wäschle (Mehrkampf aus Turnen und Leichtathletik)
Schützenvereinigung Meßstetten: Karl-Ernst Weißmann (Feldarmbrust)
Skiverein Meßstetten: Anna Deufel und Luca Roth (Skisprung)
Albstädter Budo-Club: Nikodem Figlus (Ju-Jutsu Fighting); Olaf Figlus (Ju-Jutsu Fighting)
Schlittenhundesportverein Nordhessen: André Brodbeck (Schlittenhunderennen)
RSV Tailfingen: Tobias Wellandt (Radrennsport Gravel/Einzel)
TSG Hoffenheim: Nadine Bitzer (Fußball)
TSV Hossingen: Uwe Beil (Leichtathletik)
Mannschaften: Handball-B-Jugend weiblich der HSG Hossingen-Meßstetten; diesmal noch als Baden-Württembergische Meisterinnen, wird das Team im nächsten Jahr sogar als Deutscher Pokalsieger gewürdigt. Diese Schlagzeile machte nach dem erfolgreichen dritten Mai-Wochenende in Bad Schwartau schnell die Runde und ist in Meßstetten in aller Munde. Die geehrten Spielerinnen sind Jule Weber, Vivien Kosch, Nele Mebold, Selin Cep, Sophy Lide, Laura Walter, Stella-Marie Wendel, Samira Weiss, Lina Schefold, Leonie Stier, Laura Nufer, Angelina Endres, Jenny Clesle und Anna-Lena Graf. Die Trainer sind: Andreas Wendel, Stefanie Wendel und Oliver Weiss.

In Hochglanz: die Sportlermedaille der Stadt Meßstetten
Foto: Stadt Meßstetten/Volker BitzerAlle Sportlerinnen und Sportler durften sich über eine schöne Gedenkmünze und eine Urkunde freuen. Überreicht wurden sie von Bürgermeister Schroft und den Fraktionsvorsitzenden Matthias Schwarz (Freie Wählervereinigung), Ernst Berger (CDU) und Oliver Rentschler (Bürgerliste).

Andreas Wendel stellte seinen Sport, den Handball, vor.
Foto: Stadt Meßstetten/Volker BitzerBei der Sportlerehrung stellt stets ein Athlet seine Disziplin vor und geht auf deren Besonderheiten ein. Handball-Trainer Andreas Wendel zeigte anhand einer Präsentation, welch asketischer und zeitraubender Trainingsfleiß notwendig ist, um solche Erfolge wie seine Mädels einzufahren. Für ihn zählen aber nicht alleine hartes Training in Kraft, Ausdauer und Taktik, sondern auch Normen und Werte wie Akzeptanz und Toleranz, ob innerhalb der Mannschaft oder gegenüber dem sportlichen Gegner. „Ich wünschte mir, dass gerade solche Tugenden auch in Gesellschaft und Politik sowie gegenüber anders Denkenden wieder mehr Anklang fänden“, spannte Wendel den Bogen vom Leistungssport zur heute Gesellschaft.