Extremsportler aus Albstadt
: 100-Kilometer-Läufer zieht Bilanz – „Es war ein Kampf gegen mich selbst“

Es war das härteste, was der Albstädter Extremsportler Viet Duc Hajo Hoang in seinem Leben bisher gemacht hat: Sein Ziel, 100 Kilometer am Stück zu laufen, hat er erreicht – trotz einiger Widrigkeiten.
Von
Benjamin Roth
Albstadt
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Das Training – wie auf diesem Foto im Ebinger Albstadion – hat sich ausgezahlt. Viet Duc Hajo Hoang ist 100 Kilometer am Stück gelaufen.

Das Training – wie auf diesem Foto im Ebinger Albstadion – hat sich ausgezahlt. Viet Duc Hajo Hoang ist 100 Kilometer am Stück gelaufen.

Jan Schelske - SKEONO Agency
  • Extremsportler Viet Duc Hajo Hoang lief an Kroatiens Küste 100 Kilometer am Stück.
  • Er startete wegen Hitze erst kurz vor 20 Uhr und brauchte knapp 15 Stunden – plus Extraschritte.
  • Trotz müder Beine, Halsschmerzen und Nervosität hielt er durch: „Kampf gegen mich selbst.“
  • Podcasts und Anrufe halfen ihm, die zähen Phasen zu überstehen und geduldig Kilometer zu sammeln.
  • Mit dem Lauf sammelte er Spenden fürs Tierheim Tailfingen und will den Betrag bald übergeben.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Viet Duc Hajo Hoang aus Albstadt hat sein Ziel erreicht und ist am vergangenen Samstag über 100 Kilometer am Stück gelaufen. „Es war das härteste, aber auch das Schönste, was ich bisher gemacht habe“, erzählt der 26-Jährige im Nachgang. Nun überwiege der Stolz über das Erreichte.

Der Albstädter, vom deutschen Extremsportler Arda Saatçi inspiriert, hatte bei seinem nächtlichen 100‑Kilometer-Lauf an der kroatischen Küste mit Widrigkeiten zu kämpfen. Nach einem Mittagsschlaf habe er leichte Halsschmerzen, vermutlich von der Klimaanlage, gespürt. Zudem sei er derart aufgeregt gewesen, dass er in der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung kaum einen Bissen heruntergebracht habe.

Müde Beine an der Startlinie

An der Startlinie hat sich Viet Duc Hajo Hoang daher nicht vollends fit gefühlt. „Von Beginn an hatte ich müde Beine“, schildert der 26‑Jährige die ersten zähen Kilometer. Der Albstädter mit vietnamesischen Wurzeln hat den Verdacht, dass er in den vergangenen Wochen zu viel trainiert hat. Mit Podcasts und Videoanrufen von Freunden habe er sich daher in den Lauf hineingearbeitet. Wegen der Hitze war Hoang erst kurz vor 20 Uhr gestartet.

Die 100 Kilometer hat er letztlich in etwas weniger als 15 Stunden absolviert – und sogar noch etwas mehr als einen Kilometer draufgepackt. Sein Motto sei grundsätzlich, immer ein wenig mehr zu machen, als man muss. „Es war ein Kampf gegen mich selbst.“ Am meisten freue ihn, dass er die Geduld aufgebracht und die Kilometer schrittweise abgespult habe.

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Spendenprojekt für Tierheim

Mit seinem Extremlauf hat Viet Duc Hajo Hoang ein Spendenprojekt an das Tierheim in Tailfingen ins Leben gerufen. Er schätzt, das anvisierte Ziel von 1000 Euro an Spendengeldern erreicht zu haben. Den genauen Betrag kennt er aber bisher nicht. Zeitnah will er die Spenden an das Tierheim übergeben und darüber auf seinen Kanälen in den sozialen Medien informieren. Dort hat er auch seinen Lauf dokumentiert.

Zunächst genießt der Albstädter jedoch seinen Urlaub an der kroatischen Küste. „Nach dem 100-Kilometer-Lauf hat die Erholung erst begonnen.“