Glücksgefühle-Festival
: „War ein Fehler“ – Veranstalter laden Alphaville wieder ein

Kehrtwende nach der Ausladung wegen politischer Äußerungen: Nun soll die Band nach dem Willen der Veranstalter doch beim Glücksgefühle-Festival spielen. Wie ein Mitorganisator das erklärt.
Von
red/dpa
Hockenheim
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Musikmanager Markus Krampe lädt Alphaville wieder ein. (Archivbild)

Uwe Anspach/dpa
  • Nach Ausladung wegen politischer Äußerungen lädt das Festival Alphaville wieder ein.
  • Mitorganisator Markus Krampe nennt die Ausladung einen Fehler und betont Meinungsfreiheit.
  • Er will die Band wie geplant auftreten lassen – nicht als Nachgeben, sondern bewusst verbindend.
  • Reaktion der Band um Sänger Marian Gold ist zunächst unklar.
  • Hintergrund: Streit um politische Aussagen gegen rechts und für Demokratie auf der Bühne.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nach dem Eklat um die Ausladung vom Glücksgefühle-Festival auf dem Hockenheimring wegen politischer Äußerungen geht Mitorganisator Markus Krampe auf die Band Alphaville zu – und lädt sie sogar wieder ein, doch aufzutreten. „Wie wir gehandelt haben, war in der Tat ein Fehler. Das tut mir leid“, sagte Krampe der „Bild“. „Meinungsfreiheit ist das höchste Gut, das wir in Deutschland haben, sie ist zu schützen.“ Wie die Band um Sänger Marian Gold darauf reagiert, war zunächst unklar.

„Wir laden Alphaville ein, wie geplant Teil des Festivals zu sein“, sagte Krampe, der das Festival seit 2023 mit Ex-Fußballnationalspieler Lukas Podolski organisiert. „Nicht als Zeichen eines Nachgebens, sondern als bewusste Entscheidung für das, was uns verbindet.“ Sein Wunsch sei es, die Aufmerksamkeit wieder auf die Musik und die Menschen vor und hinter der Bühne zu lenken: „Lass uns gemeinsam dafür sorgen, dass genau dieses Gefühl bleibt.“

Wie die Band um Sänger Marian Gold darauf reagiert, war zunächst unklar. (Archivbild)

Jens Kalaene/dpa

Gold hatte in einem Beitrag in sozialen Netzwerken die Absage öffentlich gemacht und von einem „Maulkorberlass“ gesprochen. Die Veranstalter hatten unter anderem argumentiert, man habe sich mit der Band nicht darauf einigen können, „politische Äußerungen auf unserer Bühne zu unterlassen“. Laut dem Bandmanager geht es um Aussagen gegen rechts und für Demokratie. In der Folge hatten viele – auch prominente – Menschen Kritik geäußert.