Menschen mit Behinderung stärken, Chancen schaffen, Teilhabe ermöglichen – das feierte das Kompetenz- und Bildungszentrum zum Zehnjährigen mit viel Resonanz.
„Das Kompetenz- und Bildungszentrum der Bruderhaus-Diakonie in Villingen-Schwenningen feierte sein zehnjähriges Bestehen. Zahlreiche Gäste, Beschäftigte, Ehrenamtliche, Mitarbeitende sowie Vertreter aus Politik, Verwaltung und verschiedenste Kooperationspartner kamen zusammen. Fachbereichsleiterin Iris Wößner begrüßte die Gäste mit einem Lächeln: „Schön, dass Sie alle da sind – und das an einem Samstag. Sie haben alles richtig gemacht!“ In ihrer Ansprache blickte sie auf zehn Jahre intensiver Entwicklung zurück, geprägt von Herzblut, Engagement, Fachlichkeit und Gemeinschaftssinn.
„Wir schaffen hier Möglichkeiten, damit Menschen aktiv teilhaben können – am Arbeitsleben, am Miteinander und am gesellschaftlichen Leben. Denn Teilhabe bedeutet nicht nur ‚dabei sein‘, sondern mittendrin sein und mitgestalten“. Das Kompetenz- und Bildungszentrum steht für gelebte Inklusion und individuelle Förderung in den Bereichen Sport, Kreativität, Bildung, Beschäftigung und Arbeit – mitten im Sozialraum. Menschen mit Behinderung und ihre Bedürfnisse stehen im Mittelpunkt, so dass ein selbstbestimmtes und selbstständiges Leben ermöglicht werden kann.
Voll des Lobes
Neben Iris Wößner sprachen auch Jürgen Stach vom Sozialdezernat sowie Andreas Braun (Landtagskandidat CDU) und Martina Braun (Landtagsabgeordnete Grüne) Grußworte. Jürgen Stach hob hervor, wie bedeutend die Arbeit des Kompetenz- und Bildungszentrums für den Landkreis sei und betonte, dass den Worten über Inklusion und Teilhabe auch weiterhin Taten folgen müssten. Er appellierte an die Politik, diese Arbeit langfristig und zukunftsweisend zu unterstützen.
Larissa Zimmermann, Bereichsleitung des Standorts dankte im Namen aller Mitarbeitenden für Vertrauen und Zusammenarbeit. Sie hob hervor, dass echte Inklusion nur gelinge, wenn Menschen zusammenarbeiten – in gegenseitigem Respekt, mit Offenheit und dem gemeinsamen Ziel, Barrieren zu überwinden. Besonders hervorgehoben wurde die enge Kooperation mit zahlreichen Stellen. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den Kooperationspartnern im ehemaligen Junghans-Areal, in dem unterschiedliche Unternehmen und soziale Einrichtungen gemeinsam arbeiten. Stellvertretend für sein tägliches Engagement in seiner Bäckerei vor Ort mit den Menschen mit Behinderung des KoBiZ wurde Adolf Heller mit einem Applaus der Anwesenden begrüßt. Er zeichne sich aus durch seine Geduld den „Talker“, ein Hilfsmittel zur Unterstützen Kommunikation, mit der notwendigen Zeit für die Brötchenbestellung zu nutzen.
Einen Rückblick gestaltete die Teamleiterin Manuela Honeck mit einer anschaulichen Präsentation. Und auch die Angehörigen drückten ihre Wertschätzung aus.
Abgerundet wurde das Jubiläum durch die musikalische Begleitung von Christian Föhrenbach und der inklusiven Band „Simply Luckies“, die bis zum Festende für gute Stimmung sorgten.