Stefanie Wernet (CDU) zieht erstmals in den Landtag ein. Foto:  

Stefanie Wernet zieht für den Wahlkreis Emmendingen erstmals in den Landtag ein. Ihr Parteikollege Patrick Rapp (CDU) hat im Wahlkreis Breisgau die Nase vorn.

In den Wahlkreisen Breisgau und Emmendingen bleiben die Grünen zwar die stärkste Kraft, haben aber ihre beiden Direktmandate verloren. Sie stellen dennoch jeweils einen Abgeordneten über die Landesliste.

 

Im Wahlkreis Breisgau holen die Grünen 34,4 Prozent der Stimmen und liegen damit etwas über dem Landesschnitt. Die CDU hat es auf 28,8 Prozent geschafft. Reinhold Pix, der 2021 das Direktmandat für die Grünen geholt hatte, war nicht erneut angetreten. Das Direktmandat hat der CDU-Politiker Patrick Rapp geholt (36,4 Prozent). Rapp sitzt bereits seit 2011 im Landtag und fungierte seit 2021 als Staatssekretär im baden-württembergischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus.

Rüdiger Tonojan bleibt im Landtag

Seine Kontrahentin Anna Deparnay-Grunenberg (Grüne) verpasste mit 29,9 Prozent zwar das Direktmandat im Wahlkreis, sie wird aber über die Landesliste der Grünen (Platz 29) in den Landtag einziehen. Deparnay-Grunenberg war von 2019 bis 2024 Mitglied im Europäischen Parlament, verpasste aber den Wiedereinzug.

Auch der Wahlkreis Emmendingen wird zwei Abgeordnete in den Landtag entsenden. Das Direktmandat hat Stefanie Wernet für die CDU geholt (33,9 Prozent). Die Waldkircher Stadträtin zieht erstmals in den Landtag ein. Auf Platz zwei folgt Rüdiger Tonojan, der zwar mit 26,4 Prozent das Direktmandat verpasst, aber ebenfalls über die Landesliste (Platz 44) der Grünen als Abgeordneter in den Landtag einziehen wird. Tonojan sitzt bereits seit 1. April 2025 im Landtag, da er als Nachrücker für Alexander Schoch (Grüne) ins Parlament gekommen ist. Schoch hatte 2021 das Direktmandat im Wahlkreis geholt.