Gemeinsam mit der Klasse 4a der Villinger Klosterringschule, in Begleitung ihres Lehrers Julian Limberger, eröffnete Oberbürgermeister Jürgen Roth mit Silvie Lamla, Leitung des Grünflächen- und Tiefbauamtes (rechts vom Oberbürgermeister), Till Kohler (links vom Oberbürgermeister) und Peter Hall (hinter Reihe links) von der Abteilung Stadtgrün, den neu sanierten Kletterwald an der Brigach. Foto: Stadt VS/Madlen Falke

Den ersten große Belastungstest hat der frisch sanierte Spielplatz an der Brigach in Villingen bestanden.

Die Klasse 4a der Villinger Klosterringschule eröffnete gemeinsam mit Oberbürgermeister Jürgen Roth sowie den Verantwortlichen im Grünflächen- und Tiefbauamt am Montagmorgen den spannenden Kletterwald.

 

Die neue Anlage wurde gezielt auf Nachhaltigkeit und Langlebigkeit ausgelegt: Die neuen Eichenstämme stehen nun auf stabilen Stahl-Pfostenschuhen, um Bodenkontakt und damit ein Eindringen von Nässe zu vermeiden, schreibt die Stadt VS in einer Pressemitteilung. Statt Holz-Hackschnitzeln kommt langlebiger Feinkies als Fallschutzmaterial zum Einsatz. Intakte Netze, Seile und Fundamentrohre der alten Anlage konnten ressourcenschonend in die neue Planung integriert werden.

Nach nur knapp zwei Wochen Bauzeit sei jetzt der neue Kletterwald – pünktlich zur wärmeren Jahreszeit – entstanden. Nun, da die Betonfundamente ihre volle Festigkeit erreicht haben, sei die Anlage am Montag feierlich ihrer Bestimmung übergeben worden.

Zeitweise gesperrt

Der Kletterwald, eines der prägenden Besonderheiten der Landesgartenschau 2010 in Villingen, liegt im zentralen Brigach-Grünzug – einer wichtigen Bewegungsachse zwischen Bahnhof und Innenstadt. Nach über 15 Jahren intensiver Nutzung sei die beliebte Anlage in die Jahre gekommen worden, teilt die Stadt weiter mit. „ Im Sommer 2024 stellten Belastungstests im Rahmen der regulären Spielplatzkontrollen fest, dass viele der einbetonierten Eichenstämme ihre Standfestigkeit verloren hatten. Aus Sicherheitsgründen wurde der Kletterwald daraufhin gesperrt“, heißt es.

Das Amt für Grünflächen und Tiefbau setzte in der Folge alle Hebel in Bewegung, so die Stadt. Ab Sommer 2024 wurde mit Hochdruck an der Neuplanung gearbeitet, so dass die Vergabe des Neubaus bereits im Herbst 2024 erfolgen konnte. Die Firma Richter Spielgeräte aus Frasdorf am Chiemsee – bereits Hersteller der ursprünglichen Anlage – übernahm den Auftrag mit einem Volumen von knapp 80 000 Euro.

Oberbürgermeister Roth betonte in seiner Begrüßung am Montag die Bedeutung solcher naturnahen Spielräume für Kinder und Familien: „Ich freue mich sehr, dass wir heute diesen beliebten Spiel- und Erlebnisort in neuer Qualität freigeben können. Mein herzlicher Dank gilt dem Amt für Grünflächen und Tiefbau für die engagierte Planung und Umsetzung, der Firma Richter Spielgeräte für die exzellente Ausführung, den Technischen Diensten sowie der Verkehrsbehörde für ihre Unterstützung – und natürlich der Klasse 4a der Klosterringschule, die uns bei der Eröffnung tatkräftig unterstützt hat.“

Und dann war es endlich soweit – der neue Kletterwald wurde mit einem lauten Jubel der Kinder wiedereröffnet.