Gut besucht war der erste Helferstammtisch des Nachbarschaftshilfevereins „Helfen in Marbach“ im Tennisheim. Foto: Dieter Wacker

Mit Freude und großem Engagement sind die Mitglieder des Nachbarschaftshilfevereins „Helfen in Marbach“ unterwegs. Die Nachfrage nach Unterstützung steigt.

Zu einem regen und zugleich geselligen Erfahrungsaustausch trafen sich die Helfer und Vorstandsmitglieder des Nachbarschaftshilfevereins Helfen in Marbach.

 

Beim ersten „Helferstammtisch“ im Vereinsheim des Tennisclubs berichteten die ehrenamtlichen Kräfte aus ihrem Einsatzalltag, der auf viel positive Resonanz stößt. Nachdem der Nachbarschaftshilfeverein am 1. September seine Arbeit aufgenommen hat, wird mittlerweile bereits ein gutes halbes Dutzend, mit steigender Tendenz, Marbacher Bürgerinnen und Bürger, unterstützt. Die Palette reicht von Fahrdiensten zum Einkaufen, zum Arzt oder zur Physiotherapie über persönliche Gespräche bis hin zu leichten Gartenarbeiten.

Beim Stammtisch wurde deutlich, mit welcher Freude und großem Engagement die Helfer unterwegs sind. Die Vorsitzende Kerstin Huber-Ludwig, lobte die hohe Einsatzbereitschaft und die mit viel Empathie geleistete Arbeit der aktiven ehrenamtlichen Vereinsmitglieder. Bei wachsender Zahl von Klienten hofft der Nachbarschaftshilfeverein auf weitere Personen, die sich als Helfer zur Verfügung stellen.

Hoffnung beruht auch auf dem aktuell in Marbach laufenden Kurs „Begleitung im Alltag“, in dem auch künftige Nachbarschaftshelfer auf ihre Aufgaben vorbereitet werden. Der Kurs erlebt aufgrund des großen Interesses bereits die zweite Auflage. Wer Interesse hat, den Verein, der mittlerweile über 110 Mitglieder hat, als Helfer, aber auch als passives Mitglied, zu unterstützen, kann sich an den Vorstand wenden.

Kontakt per Telefon

Nachdem der Nachbarschaftshilfeverein vor einiger Zeit ein kleines Büro in der Marbacher Ortsverwaltung im Rathaus bezogen hatte, hat er diesen Raum nach gründlicher Abwägung und Gesprächen aber wieder verlassen. Im Alltag erwies sich das Büro aus den unterschiedlichsten Gründen für den Verein als nicht optimal und letztendlich nicht praktikabel.

„Helfen in Marbach“ ist nun auf der Suche nach einem geeigneten Raum in Marbach, in dem die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unabhängig ihre notwendigen Büroarbeiten erledigen können. Die Hoffnung beruht auf Unterstützung aus der Bevölkerung und auf einem gewissen Entgegenkommen bei potenziellen Vermietern.

Nicht mehr in der bisherigen Form gibt es die montägliche Sprechstunde der Einsatzleiterinnen des Vereins im Rathaus. „Die zur Verfügung stehenden Räume in dem über 120 Jahre alten Gebäude sind leider nicht barrierefrei zu erreichen, was sich als Hindernis gerade für ältere und gehbehinderte Bürgerinnen und Bürger herausgestellt hat“, begründet das Vorstandsteam diesen Schritt. Ab sofort können mögliche Klienten oder deren Angehörige unter Telefon 0155/63 64 39 26 direkt mit der Einsatzleitung telefonischen Kontakt aufnehmen und einen Gesprächstermin vereinbaren.

Eigenständige Postadresse

Wer Unterstützung braucht, kann sich aber auch direkt an jedes Vorstandsmitglied wenden, das dann umgehend die Einsatzleitung informiert. Der Verein hat sich auch eine neue, eigenständige Postadresse zugelegt. Der Briefkasten befindet sich in der Ostbahnhofstraße 4 und ist entsprechend gekennzeichnet. In diesem Zusammenhang bieten die Vorstandsmitglieder, alle Briefe und Formulare für den Verein direkt an diese Adresse zu senden beziehungsweise dort und nicht mehr im Rathausbriefkasten einzuwerfen.

Informationen gibt es auch auf der Homepage unter www.helfeninmarbach.de.