Der gebürtige Balinger Kai Birmanns behauptet sich in der VOX-Show „Mälzers Meisterklasse“. Foto: RTL / Hendrik Lüders

Der gebürtige Balinger Kai Birmanns begeistert Starkoch Tim Mälzer bereits in der ersten Folge von „Mälzers Meisterklasse“ mit seiner kulinarischen Handschrift.

Kai Birmanns ist Koch aus Leidenschaft. Am liebsten landet bei ihm Fisch in allen Variationen auf dem Teller. Am Dienstagabend hat er seine Kochkunst in der neuen VOX-Show um Starkoch Tim Mälzer „Mälzers Meisterklasse“ unter Beweis gestellt.

 

Der 27-Jährige wohnt zwar seit seinem 14. Lebensjahr nicht mehr in Balingen, doch hier war es, wo er die Leidenschaft für die Gastronomie entdeckt hatte. Seine Mutter Elisabeth ist Inhaberin des Cafés Melange, wo Birmanns schon als kleiner Bub mitgeholfen hat.

Weil er dabei großen Spaß hatte, war für ihn schon im Teenageralter klar, dass er einmal Koch werden möchte. In einem Internat in Österreich fokussierte er sich auf die Gastronomie und verließ die Schule sowohl mit Abitur als auch als gelernter Koch. Sein erstes Praktikum absolvierte Birmanns im Schloss Haigerloch, es folgten Stationen in der Traube Tonbach, in der Schweiz und in Hongkong. Er arbeitete im Hotel Sacher in Wien und in der Wintersaison in Tirol.

Sein Traum: ein eigenes Restaurant

Nach einigen Jahren als Koch in Hamburg hat er Fisch für sich entdeckt und sich darauf spezialisiert. „Ich finde es langweilig, oberflächlich alles zu können und bin gerne ein richtig guter Fisch-Koch“, bekennt der Familienvater. Derzeit arbeitet er bei einer modernen Fischzucht in Wien, knüpft Kontakte zu Restaurants und veredelt die Fische vor dem Verkauf. Auf lange Sicht träumt er davon, ein eigenes Süßwasserfisch-Restaurant in seiner Wahlheimat Wien zu eröffnen.

15 Teilnehmer stellen bei „Mälzers Meisterklasse“ ihre Kochkünste unter Beweis. Foto: Foto: RTL / Hendrik Lüders

Auf die neue Kochshow mit Starkoch Tim Mälzer ist Birmanns über seine Tante aufmerksam geworden. „Ich habe mich aus einem Bauchgefühl heraus beworben“, sagt Birmanns im Gespräch mit unserer Redaktion. Nachdem er mehrere Castingprozesse überstanden hat, stand er als einer von 15 Teilnehmern – von Hobbykoch bis Sternekoch ist alles dabei – fest.

Gedreht wurde im vergangenen Frühjahr in Hamburg. Obwohl der gebürtige Balinger zum ersten Mal im Fernsehen war, fiel ihm als Fischverkäufer das Sprechen vor der Kamera leicht. Beim Kochen verspürte er keine Aufregung, allerdings bei den Wartezeiten während des Drehs.

Eigene kulinarische Handschrift

Die erste von sechs Folgen wurde am Montagabend zur Primetime ausgestrahlt. In der Kochshow geht es weniger darum, wer das leckerste Essen zubereitet, sondern darum, wer mit seiner Kochkunst besonders hervorsticht und eine eigene kulinarische Handschrift hat.

Der Gewinner darf sich über ein Preisgeld von 50 000 Euro freuen und erhält zusätzlich die Chance auf ein Duell in Tim Mälzers Show „Kitchen Impossible“. Außerdem steht Mälzer dem Sieger persönlich als Mentor zur Seite.

Die Teilnehmer beweisen in mehreren Runden ihr Talent. In der ersten mussten sich diejenigen behaupten, bei denen sich der Fernsehkoch nicht sicher war, ob sie in die Show passen – Biermanns zählte nicht dazu.

Er durfte als einer von zwölf Verbliebenen in der zweiten Runde an den Herd. Die Aufgabe lautete in 45 Minuten einen Teller zu kreieren, der zeigt, wer man ist. Was sie kochen, mussten die Köche anhand der bereitgestellten Zutaten spontan entscheiden. Ein Rezept hatten sie also nicht zur Hand.

Ungewöhnliche Kombination

Birmanns entschied sich dazu, eine Rotbarbe hohl ausgelöst zu braten und sie mit Apfel-Chicore-Salat und frittierten Algen zu servieren. Die Verköstigung und Bewertung der Gerichte übernimmt Mälzer persönlich und betonte in der Show noch einmal, dass es nicht darum geht, das zu Kochen, was der Juror gerne isst, sondern darum, eine einzigartige Handschrift, eine Kochpersönlichkeit, die aus der Masse heraussticht, zu kreieren.

Die Kombination der Zutaten, die Birmanns gewählt hat, empfand der TV-Koch als sehr ungewöhnlich, dennoch war er nach der ersten Gabel sofort überzeugt: „Du kannst Feierabend machen“, sagte er an Birmanns gewandt – das heißt Birmanns ist direkt in der nächsten Runde und muss sich nicht ein zweites Mal in der ersten Folge vor dem Drei-Sterne-Koch Jan Hartwig beweisen, der Mälzer als Juror zur Seite steht.

„Er traut sich einfach, weil er keine Grenze im Kopf hat, weil er sich nicht beschränkt“, lobte Mälzer den Wahl-Wiener. „Mein Anspruch ist es, dass Tim Mälzer bis zur letzten Folge in der ich dabei bin erkennt: Das ist Kais Teller“, sagt Birmanns im Interview.

Mit welchen Gerichten Kai Birmanns als einer von zehn verbliebenen Köchen in der nächsten Folge die beiden Juroren überzeugen möchte, erfährt man am Dienstag, 11. November, ab 20.15 Uhr beim Sender VOX.