Die Firmengruppe Aldi Süd trennt sich von ihrem Luxusressort Öschberghof mit seiner ausgedehnten Golfanlage. Foto: Stefan von Stengel

Die Firmengruppe Aldi Süd hat das renommierte Luxus-Resort Öschberghof bei Donaueschingen im Schwarzwald-Baar-Kreis verkauft.

Der renommierte Öschberghof in Donaueschingen steht nach eigenen Angaben für erstklassige Erholung, exzellente Gastronomie und exklusiven Golfsport. Der Öschberghof ist eng mit der Region verbunden und Teil der Unternehmensgruppe Aldi Süd. Vor rund zehn Jahren wurde das Hotel für circa 55 Millionen Euro grundlegend saniert und renoviert.

 

Nach rund 50 Jahren und "sorgfältigem Abwägen" habe die Unternehmensgruppe Aldi Süd entschieden, den Betrieb des Öschberghof vor dem Hintergrund der Fokussierung auf das Kerngeschäft in die Hände eines neuen Eigentümers zu übergeben, "der die Werte des Hauses fortführt und neue Perspektiven für die Zukunft eröffnet", heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Die Immobilie und der Grundbesitz werden von der Gustav Zech Stiftung erworben.

Mit dem in Deutschland ansässigen Familienunternehmen Zech, hat die Unternehmensgruppe Aldi Süd einen Nachfolger gefunden, der über große Erfahrung in der Hotellerie verfügt, die Philosophie des Öschberghof teilt und das Haus in diesem Sinne verantwortungsvoll weiterführe.

Der laufende Betrieb gehe fließend auf den neuen Betreiber über, sodass der Hotelbetrieb ohne Unterbrechung fortgeführt werde. General Manager Michael Artner führt das Haus auch künftig und stehe damit weiterhin für Kontinuität und die Weiterentwicklung des Hauses.

Öschberghof-General Manager Michael Artner bleibt trotz des Verkaufs weiterhin auf seinem Posten. Foto: Öschberghof

Die Unternehmensgruppe Aldi Süd sowie der Öschberghof bedanken sich in einer Pressemitteilung "bei allen Gästen und den Teams vor Ort ausdrücklich für ihr Vertrauen, das große Engagement und die unvergleichliche Herzlichkeit in den vergangenen Jahrzehnten".

Der Verkauf bedarf der Freigabe des Bundeskartellamts.