Bahman Azarhoushang wurde von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in die wissenschaftliche Kommission des Wissenschaftsrates berufen. Foto: Bundesregierung/Steins

Bahman Azarhoushang ist nun Mitglied im Wissenschaftsrat der Regierung.

Der renommierte Professor für Fertigungstechnik und Leiter des KSF-Institute for Advanced Manufacturing der HFU wird neben seiner Professur in Furtwangen für drei Jahre als Mitglied der wissenschaftlichen Kommission tätig sein.

 

Die formale Ernennung zum 1. Februar erfolgte durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Alexandra Bormann, Rektorin der Hochschule Furtwangen, gehörte zu den ersten Gratulantinnen zur neuen Aufgabe: „Die Berufung von Professor Dr. Bahman Azarhoushang in die wissenschaftliche Kommission des Wissenschaftsrats ist eine große Auszeichnung und eine ganz besondere Anerkennung seiner herausragenden Forschungsleistungen. Wir sind sehr stolz, dass ein Mitglied unserer Hochschule nun auf höchster Ebene das nationale Wissenschaftssystem mitgestalten wird.“

Mit der Berufung von Azarhoushang wird die exzellente Forschung und das hohe Innovationspotenzial der Hochschule Furtwangen und der Hochschulen für angewandte Wissenschaften Baden-Württemberg bundesweit sichtbar, teilt die Hochschule mit. Seine Expertise und Erfahrung, insbesondere in den Bereichen Präzisions- und Hochpräzisionsbearbeitung, datengetriebene Fertigung und additive Fertigung, stärken die Stimme der angewandten Wissenschaften im deutschen Wissenschaftssystem nachhaltig.

Azarhoushang ist Autor von über 350 wissenschaftlichen Publikationen, Inhaber mehrerer Patente und engagiert sich in zahlreichen Gremien, wie im Vorstand der Forschungseinheit für Ingenieurwissenschaften im Promotionsverband der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften Baden-Württemberg (HAW BW) und im International Committee for Abrasive Technology.

Seine Erfolge in der Einwerbung von Drittmitteln – unter anderem durch Förderungen der Deutschen Forschungsgesellschaft, Bundes-, Landes- und EU-Förderungen – sowie sein Engagement für den wissenschaftlichen Nachwuchs unterstreichen seine Rolle als exzellenter Wissenschaftler und erfahrener Wissenschaftsmanager, teilt die Hochschule weiter mit.

Nominiert wurde Bahman Azarhoushang nach einem Auswahlverfahren der Rektorenkonferenz der HAW in Baden-Württemberg.

Auswahlverfahren nach verschiedenen Kriterien

Das Auswahlverfahren berücksichtigte objektive Kriterien wie Drittmitteleinwerbung, wissenschaftlicher Reputation, Publikationsleistung und die Erfahrung der Kandidatinnen und Kandidaten in der Leitung von Forschungseinrichtungen.

Ziel war es, die wissenschaftliche und institutionelle Kompetenz der HAW BW in die Kommission einzubringen und neue Impulse für die Weiterentwicklung des deutschen Wissenschaftssystems zu setzen.

Bahman Azarhoushang empfindet die Ernennung als große Ehre und bedankte sich herzlich für das in ihn gesetzte Vertrauen: „Ich freue mich sehr über die Möglichkeit, die Perspektiven der Hochschulen für angewandte Wissenschaften in die Arbeit des Wissenschaftsrats einzubringen. Gemeinsam können wir dazu beitragen, das Wissenschaftssystem in Deutschland weiterzuentwickeln und die Innovationskraft unserer Hochschulen zu stärken.“

Der Wissenschaftsrat ist das zentrale wissenschaftspolitische Beratungsgremium von Bund und Ländern in Deutschland. Er gibt Empfehlungen zur Weiterentwicklung von Hochschulen, Forschungseinrichtungen und des gesamten Wissenschaftssystems. Die wissenschaftliche Kommission besteht aus 24 Wissenschaftlern sowie acht Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens.