Der Südwesten ist im „Gault & Millau Restaurantguide 2025“ stark vertreten. Baiersbronn bleibt die Gourmet-Destination in Baden-Württemberg.
Im Gault & Millau Restaurantguide 2025“ gehört die Schwarzwaldstube im Hotel Traube Tonbach in Baiersbronn (Kreis Freudenstadt) erneut zu den besten Restaurants in Deutschland. Im Südwesten steht sie an der Spitze. Fünf rote Hauben erhält Küchenchef Torsten Michel mit seinem Team. Dies wurde am Montag in München bekannt. Wir geben einen Überblick über Restaurants in unserer Region, die besonders stark abgeschnitten haben.
Folgende Restaurants werden mit vier roten Hauben ausgezeichnet: Bareiss in Baiersbronn-Mitteltal (Kreis Freudenstadt), Hirschen in Sulzburg (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald), Ösch Noir in Donaueschingen (Schwarzwald-Baar-Kreis). Zur Wolfshöhle in Freiburg trägt vier Hauben. Drei rote Hauben erhalten Adler in Lahr, Ammolite – The Lighthouse Restaurant in Rust und Le Pavillon in Bad Peterstal-Griesbach (alle Ortenaukreis) sowie Anima in Tuttlingen, Eckert in Grenzach-Wyhlen (Kreis Lörrach), Restaurant Eichhalde in Freiburg, Schwarzer Adler in Vogtsburg im Kaiserstuhl und Storchen Restaurant in Bad Krozingen (beide Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) sowie Traube Blansingen in Efringen-Kirchen (Kreis Lörrach).
Neu aufgenommen wird das Haus Zauberflöte in Offenburg
Mit drei Hauben werden prämiert 1789 in der Traube Tonbach in Baiersbronn und Schlossberg des Hotels Sackmann in Baiersbronn-Schwarzenberg (beide Kreis Freudenstadt) sowie Raben Horben in Horben (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) und Zirbelstube in Freiburg. Zu den neu aufgenommenen Restaurants gehört das Haus Zauberflöte in Offenburg (Ortenaukreis) mit einer roten Haube.
Gastronom des Jahres ist Simon Tress vom Bio-Fine-Dining-Restaurant 1950 in Hayingen (Kreis Reutlingen). Julius Reisch vom Restaurant Esszimer in Schwendi (Kreis Biberach) gehört zu den Vorreitern einer „Next Generation“, die laut „Gault & Millau“ die deutsche Restaurantlandschaft künftig prägen wird.
„Kreativität ist immer die beste Antwort auf Krise“: Jochen Rädeker, Herausgeber des Restaurantguides, hat gute Nachrichten für die Branche. „Die absolute Spitze in Deutschland ist noch besser und größer geworden – 20 Prozent mehr Auszeichnungen mit vier oder fünf Hauben sind ein eindrucksvoller Qualitätsausweis für die deutsche Gastronomie. Dazu kommt ein starker Trend zu nachhaltigen Konzepten und zum Einsatz regionaler Waren. Keine Frage: Wer gut isst, lebt gesünder und glücklicher. Und das geht heute besser denn je.“
Verlegerin: „Geht essen, aber richtig!“
Verlegerin Hannah Fink-Eder richtet einen eindringlichen Appell an die Gäste: „Geht essen, aber richtig!“ Deutschland habe großartige Talente, ausgezeichnete Produzenten und kreative Köpfe, die eine Esskultur prägten, welche Anerkennung verdiene. „Deshalb ist es unser gemeinsamer Auftrag, die Qualität in den Mittelpunkt zu stellen – nicht nur in den Küchen und Betrieben, sondern auch in der Gesellschaft“, erklärt die Verlegerin.
Die Ausgabe 2025
Der digitale „Gault & Millau Restaurantguide 2025“
wurde am 20. Januar veröffentlicht und ist sowohl über die Website als über die App erhältlich. Die Buchausgabe erscheint bei Henris Edition und ist ab Februar 2025 im Handel erhältlich.
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