Salvatore Meschis und seine Frau Giovanna Ferrante eröffnen in Todtnauberg im Mai ihr Restaurant und Pizzeria Foto: Ulrike Jäger

Salvatore Meschis wird sein italienisches Restaurant „Lo Chalet“ Mitte Mai eröffnen.

Nach jahrelangem Stillstand kommt wieder Leben in die ehemalige Pizzeria in Todtnauberg. Salvatore Meschis und seine Frau Giovanna Ferrante aus Palermo haben die Räumlichkeiten inklusive der Après-Skibar gepachtet und werden die Tradition der typischen italienischen Küche fortsetzen.

 

Der gelernte Koch, der das Handwerk in seiner fünfjährigen Ausbildung auf Sizilien erlernt hat und seine Frau, die sich als Hotelfachfrau um die Restaurantleitung und die Gäste kümmern wird, freuen sich sehr auf die neue Aufgabe. Giulia, die ältere der beiden Töchter, wird ihre Eltern zeitweise unterstützen. 20 Jahre Erfahrung in der Gastronomie bringen die beiden Profis mit, die seit zehn Jahren in Deutschland sind und in Todtnau leben.

Bereits vor längerer Zeit hätten sie die Idee gehabt, die RäumliPizzeria Romanticachkeiten der ehemaligen „“ in Todtnauberg zu übernehmen, nun sei endlich der Zeitpunkt gekommen, wie sie im Gespräch mit unserer Zeitung begeistert erzählen. Der Vermieter ließe zurzeit die Räume renovieren, im vorderen Gastraum werden bereits neue Fliesen verlegt. Sie selber hätten bereits in die Küchenausstattung investiert, Möbel, Geschirr, Gläser und alle anderen notwendigen Dinge würden folgen.

Am 15. Mai soll eröffnet werden, dann bietet der begeisterte Pizzabäcker leckere Pizza aus dem Steinofen. Auch Nudelgerichte, Salate, Suppen, Antipasti und Desserts werden auf der „kleinen aber feinen“ Karte zu finden sein, wie Meschis sagt.

Für Veranstaltungen, Versammlungen, Hochzeits-, Geburtstags- oder Weihnachtsfeiern stehen Räume inklusive Bar zur Verfügung, insgesamt gibt es 70 Plätze im Innen- und 40 im Außenbereich (der Barbetrieb wird allerdings nicht fortgeführt). Regionale Produkte sollen verarbeitet werden, auch die Getränke kommen aus der Region, Weine aus Italien aber auch aus dem Markgräflerland und vom Kaiserstuhl sollen hier angeboten werden. „Aber das Mehl, das muss natürlich aus Italien kommen“, sagt Pizzabäcker Salvatore Meschis mit einem Augenzwinkern. Pizzabacken sei seine Leidenschaft, es gehöre Geduld, Respekt vor den Zutaten, Mehl, Wasser, Zeit und ganz viel Herz dazu, aus einem einfachen Teig etwas Besonderes zu schaffen, erklärt er. Der Name des neuen Restauants und Pizzeria lautet „Lo Chalet“ – ein italienisch-französischer Begriff, der häufig in Italien vorkommt und unter anderem auch in den italienischen Bergen für Gasthof, Landhaus oder Berghütte steht.