Michael Keßler (links) und Winfried Asprion trafen sich vor dem Horber Rathaus. Im Wahlstudio verfolgten sie dann die Abstimmung. Foto: Jürgen Lück

Das ist ein eindeutiges Votum: Michael Keßler (CDU) setzte sich mit dem deutlichen Vorsprung gegen seinen Kontrahenten Winfried Asprion (parteilos) durch.

Die Bürgerinnen und Bürger in Horb haben entschieden: Michael Keßler (CDU) ist der neue Oberbürgermeister der Stadt. Er setzte sich bei der Wahl am Sonntag, 13. Juli, mit absoluter Mehrheit gegen seine Mitbewerber durch.

 

Nach Auszählung aller Stimmen kam Keßler auf 70,3 Prozent, während sein Konkurrent, Winfried Asprion (parteilos), 23,6 Prozent der Stimmen erhielt. Sven Bach, der seine Kandidatur zuvor aus gesundheitlichen Gründen zurückgezogen hatte, wurde noch mit fünf Prozent gewählt. Die freie Zeile wurde 90-mal genutzt.

Die Wahlbeteiligung lag bei eher enttäuschenden 38,4 Prozent. Allerdings war die Wahlbeteiligung bei der OB-Wahl 2017 mit 37,9 Prozent noch geringer.

Rosenberger gratuliert Keßler

Keßler zeigte sich am Wahlabend im Rathaus erfreut über das klare Votum. Auch der amtierende Oberbürgermeister Peter Rosenberger, der nicht erneut kandidiert hatte, gratulierte seinem Nachfolger. Rosenberger bleibt noch bis Oktober 2025 im Amt – die Übergangszeit ist gesetzlich vorgesehen und soll einen reibungslosen Wechsel sicherstellen.

Am Wahlabend hatte die Stadt ein öffentliches Wahlstudio im Rathaus eingerichtet. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger verfolgten dort die einlaufenden Ergebnisse aus den 24 allgemeinen Wahlbezirken und sechs Briefwahlvorständen. Parallel waren die Resultate auch online auf www.horb.de abrufbar.

Fairer Wahlkampf endet

Mit dem Ergebnis endet ein Wahlkampf, der von persönlichen Begegnungen, Veranstaltungen und Debatten geprägt war. Dabei lief der Wahlkampf sehr fair ab. Michael Keßler wird nun die Geschicke der Stadt für die kommenden acht Jahre leiten.