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Balingen "In Balingen fühle ich mich heimisch"

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Ipek Gedikli sitzt vor einem Ultraschallgerät. Sie ist im Balinger Klinikum Oberärztin in der Gynäkologie und Geburtshilfe und gehört nun dem Gemeinderat an. Foto: Hauser Foto: Schwarzwälder Bote

Überrascht war Ipek Gedikli, als ihr mitgeteilt wurde, dass sie für Kurt Haigis in den Gemeinderat einzieht. Sie hat sich aber auch gefreut, dass es doch noch geklappt hat. In dem einen Jahr bis zur Kommunalwahl will sie vor allem Erfahrung sammeln.

Balingen. Während Kurt Haigis auf 47 Jahre Tätigkeit in Balinger Gemeinderatsgremien zurückblicken kann, ist die 49-Jährige ein Neuling. Sie hatte bisher nur ab und zu Sitzungen des Gemeinderats verfolgt und "reingeschnuppert", wie sie sagt. Dennoch: Sie ist nicht nervös und freut sich auf die neue Tätigkeit.

Bei der vergangenen Kommunalwahl hatte Gedikli auf der SPD-Liste kandidiert und auf Anhieb nur knapp den Sprung ins Gremium verpasst. Stolz war sie auf die erreichte Stimmenzahl, mit der sie nicht gerechnet hatte. "Mir ist so viel Vertrauen entgegen gebracht worden. Klar, dass ich mich nun einbringen will", betont sie.

Und Gedikli ist sich sicher, dass sie als Frau, Muslimin und Bürgerin mit Migrationshintergrund im "männerlastigen Gemeinderat" einen konstruktiven Beitrag leisten kann. Zentrale Punkte sind für sie Integration und, als Oberärztin in der Balinger Gynäkologie und Geburtshilfe, das Zollernalb-Klinikum. "Aber es gibt noch viele andere interessante Themen wie die Gartenschau."

Sich einbringen, sich aktiv am Geschehen beteiligen – damit begründet Gedikli ihr Engagement. Deshalb leitet sie nicht nur das Frauenschwimmen, das die Balinger Fatih Glaubensgemeinschaft anbietet. Sie arbeitet auch in der deutsch-türkischen Frauengruppe mit, die sie mitgegründet hat. Bei diesem Engagement lernte sie die SPD-Kommunalpolitikerinnen Angela Godawa und Helga Zimmermann-Fütterer kennen, die sie für eine Kandidatur auf der SPD-Liste gewinnen konnten – obwohl Gedikli kein SPD-Mitglied ist. "Noch nicht", schmunzelt sie. Der Kontakt zu SPD-Gemeinderat und Nachbar Georg Seeg tat sein übriges.

"Ich kann mir ein Engagement auch über 2019 hinaus vorstellen"

Gedikli kann sich ein politisches Engagement auch über 2019 hinaus gut vorstellen. Sie will ein weiteres Mal kandidieren, sollte sie gefragt werden. Denn: "Ich liebe Balingen. Es ist ein himmlisches Städtchen. In Balingen fühle ich mich heimisch", sagt sie, die mit fünf Jahren von Binsdorf in die Kreisstadt gekommen ist. 1989 wurde sie eingebürgert. Unterstützung erhält sie von ihrem Mann Gültekin, der ebenfalls Arzt im Zollernalb-Klinikum ist, und ihren drei Kindern. "Sie sehen mein Engagement positiv", freut sich die Neu-Stadträtin.

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