Das Aquasol ist bislang Sole- und Freizeitbad. (Archiv-Foto) Foto: Ulrich

Nach der Kritik an den Planungen des Aquasol-Ersatzes ohne Sole meldet sich die CDU-Stadtratsfraktion mit einem Antrag.

In ihrem Antrag fordert die CDU-Stadtratsfraktion eine umfassende Darstellung der Mehrkosten, die aus ihrer Sicht zum einen eine Nutzung der Sole und zum anderen die Erhaltung des 50-Meter-Beckens mit sich bringen würde. Dies biete einen Anhaltspunkt für bürgerschaftliches Engagement.

 

Die Fraktion begründet ihre Initiative damit, dass die beiden genannten Einrichtungen aus Kostengründen bisher nicht in der Planung für das neue kombinierte Hallen- und Freibad (Kombibad) berücksichtigt seien, was aber „zentrale Fragen der Bürgerschaft“ ausgelöst habe.

Andererseits sei im Gremium darauf hingewiesen worden, dass Erweiterungen des Vorhabens nur mit bürgerschaftlichem Engagement darstellbar seien.

Freibad und Aquasol wurden seinerzeit durch bürgerschaftliches Engagement unterstützt, was auch durch entsprechende Gedenktafeln dokumentiert ist. Foto: Baumgartner

In Einzelnen verlangt die CDU-Fraktion für beide Einrichtungen jeweils eine Kalkulation sowohl der Investitionskosten als auch der laufenden Kosten sowie die Darstellung des zeitlichen Rahmens für eine mögliche Umsetzung.

Für den Bereich der Sole müsse zusätzlich auch geklärt werden, in welchem Umfang die Rottweiler Sole weitergenutzt werden könne.

Mit diesen Informationen sollten die Entscheidungsgrundlagen für ein entsprechendes bürgerschaftliches Engagement bereitgestellt werden. „Man muss wissen, für was man sich einsetzt“, betont die Fraktionsvorsitzende Monika Hugger in diesem Zusammenhang.