Wahlen in MV und Berlin
: Generalsekretärin der Südwest-CDU zu Wahlen: Alarmsignal für die Mitte

Für die CDU sind die Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin bitter. Die Generalsekretärin der Südwest-CDU sieht aber auch eine Bedeutung über die Partei hinaus.
Von
red/dpa
Stuttgart/Berlin/Schwerin
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Andreas Wechsler ist Generalsekretärin der CDU im Südwesten. (Archivbild)

Bernd Weißbrod/dpa
  • CDU in MV und Berlin mit schlechten Ergebnissen – die Südwest-CDU spricht von Alarmsignal.
  • Andrea Wechsler: „Dieser Wahlabend erschüttert die Statik unseres politischen Hauses.“
  • In MV kämpft die CDU laut Hochrechnungen um den Einzug in den Landtag in Schwerin.
  • In Berlin fiel die CDU auf rund 20 Prozent zurück und liegt hinter der Linken.
  • Wechsler betont den Auftrag der Christdemokratie, Gräben zu überwinden und Stabilität zu geben.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Generalsekretärin der CDU in Baden-Württemberg, Andrea Wechsler, hat das schlechte Abschneiden ihrer Partei bei den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin als Alarmsignal für die demokratische Mitte bezeichnet. „Dieser Wahlabend erschüttert die Statik unseres politischen Hauses“, sagte die Europaabgeordnete einer Mitteilung zufolge.

Wenn die CDU in Mecklenburg-Vorpommern um die parlamentarische Existenz kämpfe und CDU und SPD zusammengerechnet in Berlin hinter Linken und AfD lägen, treffe das die CDU ins Mark. „Die Christdemokratie ist nach Diktatur und Krieg angetreten, alte Gräben zu überwinden, unterschiedliche gesellschaftliche Kräfte zusammenzuführen und unserem Land Stabilität zu geben.“ Dieser Auftrag sei heute wieder hochaktuell.

Die Christdemokraten hatten bei der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern eine heftige Schlappe erlitten. Hochrechnungen von ARD und ZDF sahen die Partei nur knapp im neuen Landtag in Schwerin vertreten. In Berlin sackte die CDU auf rund 20 Prozent ab und landete hinter der Linken.