Globale Sicherheitslücke: Shutdown im Netz! Südwest-Regierung geht vorsorglich offline

Die Landesregierung von Baden-Württemberg hat ihre Webseiten vorübergehend vom Netz genommen. (Symbolbild)
Nicolas Armer/dpa- Landesregierung nimmt Webseiten vorsorglich offline – Schutz vor gravierender Sicherheitslücke.
- Ministerien und Regierungspräsidien seit Stunden nicht erreichbar, teils mit Wartungshinweisen.
- Staatsministerium: Schutz bis Entwickler Sicherheitsupdates bereitstellen, danach Freischaltung.
- Universitäten gehen teils offline, keine Auswirkungen auf Betrieb oder Patientenversorgung.
- Hintergrund: Schwachstellen in PHP erlauben aus der Ferne Schadcode auf Webservern.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Wegen einer weltweiten gravierenden Sicherheitslücke hat die Landesregierung ihre Webseiten vorübergehend vom Netz genommen. Die Homepages der Ministerien und Regierungspräsidien sind seit mehreren Stunden nicht mehr zugänglich, dort sind teils Hinweise auf Wartungsarbeiten zu lesen. „Die Maßnahme dient dem vorsorglichen Schutz der Infrastruktur, bis die Entwickler die erforderlichen Sicherheitsupdates bereitstellen“, teilte das Staatsministerium der dpa mit. Auch Universitäten gingen teils offline.
Angreifer könnten die Schwachstellen aus der Ferne ausnutzen, um Schadcode auf Webservern mit PHP-Anwendungen auszuführen und IT-Systeme zu kompromittieren, so der Sprecher weiter. Man werde Sicherheitsupdates einspielen und die Seiten dann wieder freischalten.
Auch Uni-Seiten sind „down“
Auch mehrere Universitäten haben ihre Seiten vom Netz genommen. „Auf den Betrieb gibt es keine Auswirkungen“, sagte ein Sprecher der Uniklinik Freiburg. „Es handelt sich nicht um einen Cyberangriff auf die IT-Systeme der Einrichtungen, sondern um eine präventive Sicherheitsmaßnahme“, teilten die Universitätsklinika Heidelberg und Mannheim mit. Die Patientenversorgung sei nicht betroffen.
Hintergrund: Eine neu entdeckte, schwerwiegende Sicherheitslücke bringt weltweit das Fundament zahlreicher Webseiten und Onlinedienste ins Wanken. Betroffen ist die weitverbreitete Programmiersprache PHP, auf der ein Großteil des gesamten Internets basiert – von einfachen Blogs über große Nachrichtenportale bis hin zu komplexen Onlineshops und Content-Management-Systemen wie WordPress.
