Dauerkandidatin bei Wahlen: Fridi Miller bei „GNTM“ und „TV total“ zu sehen

2018 kandidierte Miller bei der Oberbürgermeisterwahl in Villingen-Schwenningen. (Archivfoto)
Marc EichZum Start der neuen Staffel von „Germany’s next Topmodel“ (kurz GNTM) staunte manch ein Zuschauer nicht schlecht: Unter den Casting-Kandidaten fand sich auch Fridi Miller.
Die 54-Jährige ist in Baden-Württemberg und der Region als Dauerkandidatin von kommunalen Wahlen bekannt. So trat Miller beispielsweise 2018 bei den Bürgermeisterwahlen in Villingen-Schwenningen und in Hardt an. Das Ergebnis der Wahl in Villingen-Schwenningen focht Miller damals an: Ein langer Rechtsstreit folgte, den die selbst ernannte „Aufdeckungspolitikerin“ verlor.
Nun versuchte es Miller bei einer anderen Wahl: der zum Topmodel im Fernsehen. Geklappt hat es auch bei der Pro-Sieben-Sendung nicht, wie Fridi auf ihrem Instagram-Account berichtet. Die 54-Jährige glaubt den Grund dafür zu kennen und spekuliert unter mehreren Beiträgen, dass Heidi Klum wohl in einer „Midlife-Crisis“ stecke. Gegenüber der Heilbronner Stimme klagt Miller indes über die Zustände beim „GNTM“-Casting.
„Attitude is the new Make-up“
Aufmerksamkeit bescherte das Casting Miller auch ohne Weiterkommen: Neben ein paar Sekunden Sendezeit bei „GNTM“ ist auch „TV total“-Moderator Sebastian Pufpaff auf Fridi Miller aufmerksam geworden. Pufpaff geht in der jüngsten Folge der Comedy-Sendung drauf ein, dass es erstmals zwei Gewinner bei „GNTM“ geben soll. Und fügt später an: „Am Ende kommt es ja nur auf eine Sache an, die über Sieg oder Niederlage entscheidet.“ Dann wird Miller eingeblendet, die sagt: „Attitude is the new Make-up“ - mit einer lustigen Aussprache von Attitude.
Den Video-Ausschnitt hat Miller auf ihrem Instagram-Account geteilt und ist offenbar stolz auf ihre Erwähnung. „Zu geil“, kommentiert sie.